Individuelles Stressbarometer [ISB]
Sowohl Beruf als auch Privatleben stellen heute hohe Anforderungen an uns. Um diese zu bewältigen, reagieren wir mit erhöhter Aktivierung: schnellerer Herzschlag, flache Atmung und erhöhte Schweißproduktion sind nur einige von zahlreichen Stressreaktionen. Kurzfristige bzw. angemessene Aktivierung ist an sich nicht schädlich. Sie ist eine sinnvolle, durch die Evolution verankerte Anpassungsreaktion des Körpers auf Gefahren und Herausforderungen, die es uns ermöglicht, kurzfristig maximale Leistung zu erbringen. Dauerhafte bzw. übermäßige Aktivierungszustände können allerdings längerfristig negative gesundheitliche Folgen haben und im Extremfall zu Depression oder Burnout führen. Dies hat nicht nur Konsequenzen für den Einzelnen sondern auch für Unternehmen und die Gesellschaft. Studien haben ergeben, dass bereits 10,7% [BKK Gesundheitsreport 2010] der Fehlzeiten im Beruf auf stressbedingte psychische und körperliche Krankheiten zurückzuführen sind.
Was kann man tun um rechtzeitig festzustellen, dass man überfordert ist? Da das Stresserleben stark von individuellen Ressourcen, Bewertungen und Bewältigungsstrategien abhängt, gibt es keine objektiven Kriterien, wann das „zu viel“ an Belastung erreicht ist. Instrumente, die objektive Belastungen ermitteln [z.B. die wöchentliche Arbeitszeit] können also keine Aussagen darüber treffen, welche Folgen diese tatsächlich für den Einzelnen haben. Nützlicher ist es daher, den Blick direkt auf die persönlichen Stressfolgen zu lenken, zunächst einmal unabhängig davon, auf welche Belastungen diese zurückzuführen sind. Das Ziel sollte also sein, kontinuierlich zu beobachten, wie sehr man unter Stressfolgen leidet um rechtzeitig zu erkennen, wann Änderungsbedarf besteht.
Um dies zu ermöglichen hat die IfG GmbH ein Instrument entwickelt, das ein einfaches und schnelles Selbst-Monitoring der Stressfolgen ermöglicht: Das individuelle Stressbarometer [ISB]. Wenn Sie Ihre eigenen Stressfolgen im Auge behalten möchten, können Sie hier vollkommen anonym und kostenlos testen, wie stark Sie bereits unter Stressfolgen leiden. Neben der Onlineversion gibt es das ISB auch als Print-Fragebogen z.B. für Stressbewältigungsseminare.
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