Psychische Belastungen in der Ausbildung

Der Start einer Ausbildung bringt für viele junge Menschen neue berufliche und private Herausforderungen mit sich, welche sie psychosozial belasten und ihre Gesundheit sowie ihr Wohlbefinden beeinträchtigen können. Das Ergebnis des DGB Ausbildungsreport 2016 gibt erneut deutliche Hinweise auf eine erhebliche körperliche wie psychische Belastung der Auszubildenden.

Die repräsentative Befragung von 13.603 Auszubildenden zeigt: Über die Hälfte der jungen Erwachsenen fühlt sich durch ihre Ausbildung stark belastet; sie sind am Ende eines Ausbildungstages „häufig“ oder „immer“ erschöpft und können sich in ihrer Freizeit nur schwer erholen. Die Studie zeigt zudem: Je schlechter die Ausbildungsqualität und je höher die Belastungen von Auszubildenden desto häufiger denken diese über einen Ausbildungsabbruch nach.

Der DGB Ausbildungsreport 2016 zeigt auf, dass sich Auszubildende insbesondere über einen starken Termin- und Leistungsdruck sowie Multitasking klagen. Auch lange Fahrtzeiten und schlechte Pausensituationen, beispielsweise durch Unterbrechungen, Verkürzungen oder das Fehlen von Rückzugsorten, werden von den jungen Erwachsenen als belastende Faktoren angegeben. Die Lage der Arbeitszeiten und Schichtarbeit zeigen sich für Auszubildende ebenfalls als besondere Herausforderung. Zudem berichtet jeder 10. Azubi von Problemen mit Kollegen, Kolleginnen und Vorgesetzten.

Nicht selten kommt das Thema "Gesundheit" in der Ausbildung noch zu kurz, sodass die Azubis auf einen wesentlichen Anforderungsbezug ihrer späteren beruflichen Entwicklung nicht ausreichend vorbereitet werden. Da Auszubildende die Zukunft jedes Unternehmens sind, sollten bereits in der Ausbildung die Weichen gestellt, damit Auszubildende ihr angelegtes Leistungspotenzial voll entfalten können. Für die erfolgreiche Umsetzung in Unternehmen bietet sich z. B. unser Azubifit® Programm an.

Den gesamte DGB Ausbildungsreport 2016 können Sie sich hier herunterladen.