Sommer im Büro

Der Sommer hat sich in den vergangenen Wochen von seiner schönsten Seite gezeigt, und die nächste Hitzewelle kommt bestimmt. Nach Arbeitsschutzgesetz und Arbeitsstättenverordnung müssen jedoch im Sommer bei der Arbeit Schutzmaßnahmen ergriffen werden.

Denn ab 26°C Raumtemperatur sollten, spätestens aber ab 30°C müssen Vorkehrungen gegen die Hitze getroffen werden. Ab 35°C Innentemperatur gilt ein Raum als zur Arbeit gänzlich ungeeignet, es sei denn es werden Maßnahmen wie bei Hitzearbeit ergriffen.

Unter diesem Wert jedoch können bereits lockere Kleidung und ausreichend Flüssigkeit Linderung verschaffen. Auch die konsequente Nutzung der Sonnenschutzeinrichtungen und sinnvolles Lüften - am besten vor 10 Uhr morgens - sind unerlässlich und für jeden Beschäftigten einfach umzusetzen. Wichtig: Den Sonnenschutz unbedingt rechtzeitig herunterlassen!

Arbeitgeber können den Arbeitsalltag ihrer Mitarbeiter erleichtern, indem sie beispielsweise von Gleitzeitregelungen Gebrauch machen. So kann die Arbeit auf Zeiten gelegt werden, zu denen die Innentemperatur angenehmer ist.

Außerdem schaffen Ventilatoren individuelle Abkühlung, mobile Klimageräte können dazu beitragen, die Innentemperatur zumindest lokal zu senken.

Mehr trinken ist ebenfalls Pflicht! Der Körper verliert durch das Schwitzen viel Flüssigkeit. Während bei +24 °C Raumtemperatur etwa zwei Liter Flüssigkeit an einem Arbeitstag reichen, sollten es bei hohen Temperaturen besser drei Liter sein.

Wer mehr hierzu wissen möchte: Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin [BAuA] hat ein Faltblatt zum Thema erstellt. Es informiert darüber hinaus  über die relevanten Rechtsgrundlagen und gibt eine Übersicht über weitere Informationsquellen.

Zum Faltblatt

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