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Neufassung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

Da in vielen Lebensbereichen die Möglichkeiten für weitere Kontaktbeschränkungen und zusätzliche Infektionsschutzmaßnahmen weitgehend ausgeschöpft sind, sind zusätzliche und zeitlich befristete Maßnahmen des betrieblichen Arbeitsschutzes unverzichtbar.

 

Es besteht also weiterhin die Notwendigkeit, wirksame und koordinierte Maßnahmen zur Sicherstellung eines ausreichenden Infektionsschutzes in der Arbeitswelt umzusetzen.

 

Mit den Ergänzungen und der Verlängerung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung gelten die grundlegenden Arbeitsschutzregeln bis einschließlich 24. November 2021. Inhaltlich neu ist das Thema Schutzimpfung:

  • Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen haben die Beschäftigten im Rahmen der betrieblichen Unterweisung über die Gesundheitsgefährdung bei der Erkrankung an COVID-19 aufzuklären und über die Möglichkeit einer Schutzimpfung zu informieren.
  • Gleichzeitig müssen sie den Beschäftigten ermöglichen, sich während der Arbeitszeit gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen zu lassen.
  • Außerdem sollen sie Betriebsärzte und Betriebsärztinnen bei betrieblichen Impfangeboten unterstützen.
  • Arbeitgebende können nun auch bei der Festlegung und der Umsetzung der Maßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes einen ihnen bekannten Impf- oder Genesungsstatus der Beschäftigten berücksichtigen.

 

Ansonsten müssen die bestehenden Arbeitsschutzregeln, wie die Kontaktreduzierung, die Testangebotspflicht sowie die Verpflichtung zur Erstellung und Aktualisierung betrieblicher Hygienekonzepte in der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung auch nach wie vor eingehalten werden. Weitere Infos lesen Sie hier: BMAS – Corona-Arbeitsschutzverordnung verlängert und ergänzt

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Dr. Ingo Weinreich
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