MIAS Bestandsanalyse

Mit der Software „MIAS® System – Controlling von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ bieten wir Ihnen die Möglichkeit, mit überschaubarem Aufwand eine digitale Bestandsanalyse Ihres Arbeitsschutzes durchzuführen.

Weitere Ziele hierbei sind das Prüfen der Rechtskonformität, die Ermittlung von Defiziten sowie die Erstellung der Planungsgrundlage für die Zukunft.

 

Der Ablauf der Bestandsanalyse stellt sich wie folgt dar:

In einem ersten Schritt sichten Sie zusammen mit einem Experten der IfG ihre Dokumente digital und punktuell. Im Anschluss erfolgt die Festlegung des Analysebereichs sowie die Selbstanalyse mit Hilfe einer Rating Checkliste. Sobald dies selbstständig durchgeführt wurde, werden Unklarheiten jedes Analysebereichs mit Ihrem Ansprechpartner bei IfG in einem weiteren digitalen Termin geklärt. Zum Schluss werden die Ergebnisse aufbereitet und das weitere Vorgehen in einer Abschlussbesprechung abgestimmt.

 

Die Bestandsanalyse kann von Unternehmen jeder Branche und unabhängig von der Art der Durchführung des Arbeitsschutzes genutzt werden, um den IST-Stand Ihres Arbeitsschutzes zu prüfen.

 

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.

Notwendiger Perspektivenwechsel für Arbeitsschutzakteure

Aufgrund der aktuell überall erkennbaren Veränderungen der Arbeitswelt durch die SARS-CoV-2-Pandemie, insbesondere der zunehmenden Verschiebung der Tätigkeit ins Homeoffice, verlagern sich die Gefahren und Herausforderungen bei der Arbeit – und damit sollten auch das Handlungsfeld und der Fokus der installierten Arbeitsschutzakteure dies tun.

Es treten neue, teilweise noch nicht wahrnehmbare, Gefahren im neuen Arbeitsalltag der Belegung in den Vordergrund, die sich aus der veränderten Arbeitsorganisation ergeben: Wo vorher ein höhenverstellbarer Stuhl und Tisch flächendeckend allen Mitarbeitern zur Verfügung stand, wissen viele Führungskräfte zum aktuellen Zeitpunkt nicht einmal, ob die Mitarbeiter bei der mobilen Arbeit aus dem Homeoffice einen Büroraum zur Verfügung haben oder von einem Barhocker am Esstisch aus arbeiten müssen. Während die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen noch eine negative Beeinträchtigung durch die Störung bei der Arbeit von Kolleg*innen ergeben hat, sind viele Mitarbeiter nun einer sozialen Isolation ausgesetzt – und wo Themen nicht vorankamen, weil ab 15:30 Uhr keine Beschäftigten mehr erreichbar waren, erhält man mittlerweile teilweise E-Mails jenseits der Primetime.

 

So viele Vorteile mobiles Arbeiten im Homeoffice auch mit sich bringt, dürfen die sich daraus ergebenden Gefährdungen nicht vernachlässigt werden – auch wenn diese häufig von den Mitarbeitern in Kauf genommen oder gar nicht wahrgenommen werden . Deshalb verschieben sich die Anforderungen an die Arbeitsschutzakteure und Führungskräfte, Sicherheitsbeauftragte, Betriebsärzte oder Fachkräfte für Arbeitssicherheit sollten den Blickwinkel wechseln. Dabei müssen vor allem auch die Gefährdungen beachten werden, die teilweise nur unterschwellig oder mit einem guten zwischenmenschlichen Gefühl wahrgenommen werden können, um Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten in der veränderten Arbeitswelt weiterhin sicherzustellen.

 

Wichtig ist dabei auch, die bereits bestehenden Strukturen und Prioritäten des Arbeitsschutzes zu hinterfragen und mit der veränderten Arbeitssituation im Kopf kritisch zu prüfen. Während beispielsweise eine Arbeitszeiterfassung Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz einfach offenlegt, kann die Verschmelzung des privaten und beruflichen Alltags schnell zu einer Verletzung der vorgeschriebenen Ruhezeit führen. Wenn vorher die größten Gefährdungen für die Belegschaft in Gefahrstoffen oder Mängeln in Flucht- und Rettungswegen und der Brandschutzorganisation bestanden, sind diese vielleicht nicht weniger gefährlich geworden, könnten aber dennoch anders priorisiert werden. Der Grund ist, dass die Arbeitnehmer diesen schlichtweg in einer deutlich geringeren Häufigkeit ausgesetzt sind.

 

Mit ergonomischen und organisatorischen Gefährdungen verhält es sich in umgekehrter Richtung. Während diese Themen häufig wenig Gefahrenpotenzial bei der Arbeit im Betrieb aufwiesen, können Sie jetzt einen Hauptaspekt der Gefährdungsbeurteilung ausmachen. Um aus Arbeitsschutzsicht angemessen auf die aktuelle Situation reagieren zu können, hilft ein konsequenter Abgleich der aufgestellten Arbeitsschutzorganisation im Betrieb mit den rechtlichen Anforderungen, beispielsweise mit der von der IfG GmbH entwickelten MIAS-Compliance-Analyse.

 

Nebst der Überprüfung der Arbeitsschutzorganisation muss auch eine Kompetenzentwicklung bei den Akteuren stattfinden. „Wie kann ich unter den neuen Bedingungen weiterhin einen Beitrag zur Einhaltung des Arbeitsschutzes leisten?“ oder „Auf welche Anzeichen sollte ich beim Umgang mit Kolleg*innen achten?“ sind kritische und gute Fragen in dieser Hinsicht. Erst wer die neuen Herausforderungen und die dazugehörigen Lösungen kennt, kann adäquate Maßnahmen ergreifen und seinem betrieblichen Umfeld einen Mehrwert bringen.

 

Um Ihnen den Perspektivenwechsel zu erleichtern, bieten wir Impuls-Workshops zum Thema „Perspektivenwechsel für Arbeitsschutzakteure – Gesundheit auch im Homeoffice erhalten“ im Umfang von zwei Stunden an, in denen wir Ihnen elementares Wissen über Ergonomie und psychische Gesundheit mitgeben und gemeinsam mit Ihnen Lösungswege entwickeln dieses Wissen zu nutzen, um ein gesundheitsgerechtes Arbeiten der Mitarbeiter um Sie herum sicherzustellen – egal ob als Führungskraft, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Arbeitsmediziner*in, Sicherheitsbeauftragte*r oder aufmerksame*r Mitarbeiter*in. Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

Unterweisung leicht gemacht!

Arbeitsschutz ohne Unterweisung – undenkbar. Mit Unterweisungen informieren und qualifizieren Sie Ihre Beschäftigten, sich im Unternehmen sicher und vor allem gesundheitsförderlich zu verhalten. Betrachten Sie die Unterweisung deshalb nicht nur als gesetzliche Pflicht, sondern auch als Chance, Ihre Beschäftigten in den betrieblichen Arbeitsschutz einzubinden.

Das ist gerade jetzt – wie wir alle wissen – eine große Herausforderung, da viele Arbeitnehmer/innen im Homeoffice sind, oder sich zumindest nicht zur gleichen Zeit an der Arbeitsstätte aufhalten. Trotzdem hat der Arbeitgeber auch in diesen Zeiten die Pflicht, seine Beschäftigten zu unterweisen.

Wir haben genau dafür die Onlineunterweisung entwickelt, die als Zusatz zur normalen Unterweisung zu sehen ist. Mit diesem Tool können Unternehmen ganz leicht und ohne viel Aufwand ihre Beschäftigten unterweisen. Diese müssen dafür nicht ins Unternehmen kommen, sondern können die Unterweisung örtlich flexibel, von jedem PC aus durchführen. Diese Form der Unterweisung ist natürlich bestens für Verwaltungsbetriebe mit Büroarbeitsplätzen geeignet.

Dabei stehen Ihnen 12 Module zu verschiedenen Arbeitsschutzthemen zur Verfügung. Zudem ist es möglich auch eigene Inhalte einzuspielen. Die Onlineunterweisung ist modern, digital und mit vielen interaktiven Elementen und Lernerfolgskontrollen realisiert worden, sodass Ihre Mitarbeiter/innen mit Spaß und Motivation über die Inhalte informiert werden.

Sie als Arbeitgeber bekommen mit der Onlineunterweisung auch ein sehr gutes Controlling-Instrument. Sie können jederzeit die Teilnahmen kontrollieren, an die Teilnahme erinnern und im Anschluss die Teilnahme auswerten.

 

Schauen Sie sich um auf unserer Homepage und kommen Sie bei Fragen und Anfragen jederzeit auf uns zu: onlineunterweisung

Gemeinsamer Datenzugriff mit unserem

Kundenportal

Im Rahmen unserer Betreuung ermöglicht unser Kundenportal eine gemeinsame Datennutzung unserer Ansprechpartner und Kunden in Zusammenarbeit mit den Beratern der IfG.

Zudem entsteht durch die immer digitaler werdende Arbeitswelt eine große Menge an Daten, die per Mail versendet wird.  Dieser Datenverkehr und technische Barrieren (Format des Anhangs, Datengröße, etc.) können dadurch umgangen werden.

Damit sind Sie für etwaige Überprüfungen (Arbeitsschutzbehörde, Berufsgenossenschaft, Audits) gerüstet und können gelassen auf die aktuellsten Dokumente zurückgreifen.

Erfahren Sie mehr

Jetzt informieren und Testzugang anfordern

Einen kompakten Überblick über alle Funktionen und Möglichkeiten unseres Kundenportals erhalten Sie im nachfolgenden Produktblatt:

Sprechen Sie gerne Ihren IfG Berater an oder fordern Sie hier Ihren Testzugang an:

  • orts- und zeitflexibler Zugriff
  • Datenschutz durch Zugriffsrechte
  • regelmäßige Backups
  • mobile Erreichbarkeit
Online-Tool zu Datenablage

Vorteile des Kundenportals

Die Möglichkeiten dieser zentralen Austauschplattform sind vielseitig und bieten eine moderne Form des Dokumentenmanagements.

Durch verschieden Leistungselemente kann das Kundenportal zum Dreh- und Angelpunkt für Ihr Unternehmen werden. Eine anteilige Anpassung an Ihre individuellen Bedürfnisse ist für uns selbstverständlich.

Arbeitsschutz weiter gedacht

Onlineunterweisung

Die Unterweisungspflicht  zur Aufklärung der MitarbeiterInnen über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit nach §12 ArbSchG bleibt auch im Homeoffice bestehen.

Örtlich und zeitlich flexibel erreichen Sie Ihre Mitarbeiter dazu mit unserem Tool zur Onlineunterweisung.

IfG-Blog

Weiterführende Informationen

Persönlicher Berater
Marco Forster
Prokurist

Sie haben Fragen zu unseren Lösungen oder möchten sich in einem persönlichen Gespräch über die Möglichkeiten bei der IfG unterhalten? Ich melde mich gerne bei Ihnen.

Rückrufservice

Seminare BEM

Seminare Betriebliches Ein­gliederungs­manage­ment (BEM)

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist ein fester Bestandteil des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz. Neben der rechtlichen Verpflichtung seitens des Arbeitgebers, gibt es zahlreiche gewinnbringende Gründe für eine Einführung eines BEMs. Wir unterstützen Sie in der Umsetzung mit unseren Online-Seminaren.

 

Lassen Sie sich von uns zum/r BEM-Beauftragten ausbilden!

Seit dem 01.05.2004 verlangt der Gesetzgeber von den Arbeitgebern ein Betriebliches Eingliederungsmanagement. Damit soll Arbeitnehmern, die länger als 6 Wochen oder wiederholt arbeitsunfähig sind, geholfen werden, möglichst frühzeitig wieder im Betrieb arbeiten zu können (§167 SGB IX). 

Zudem hat eine BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung aus 2018 ergeben, dass ein erheblicher Nachholbedarf beim Betrieblichen Eingliederungsmanagement herrscht. Lediglich 40% der Beschäftigten, die an der Umfrage teilgenommen haben, haben ein Angebot zur betrieblichen Wiedereingliederung erhalten, wenn sie mehr als 6 Wochen im Jahr arbeitsunfähig waren. 

Diese Zahl ist ernüchternd, wenn man ein zweites Ergebnis der Umfrage hinzuzieht. Zwei Drittel, die ein Angebot zur Wiedereingliederung bekommen haben, nahmen dieses auch an.

Die niedrige Zahl der Angebote und die hohe Quote der Inanspruchnahme zeigen, dass es einen hohen Bedarf gibt, der derzeit nicht wirklich gedeckt wird. 

Wir von der IfG GmbH haben uns es auf die Fahnen geschrieben, Betriebliches Eingliederungsmanagement weiter zu fördern, in Unternehmen zu implementieren und Berater für Betriebliches Eingliederungsmanagement auszubilden. 

BEM Grundlagenseminar

Das Seminar “Betriebliches Eingliederungsmanagement (Grundlagenseminar)” bietet einen systematischen Überblick über das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) in der Praxis. Neben den gesetzlichen Grundlagen werden die Kernelemente der Aufbauorganisation und die relevanten Ablaufschritte zur Durchführung von BEM vermittelt. 

Die Teilnehmenden erfahren, wie BEM u.a. in Form eines Integrationsteams in das Personal- und Gesundheitsmanagement integriert werden kann. 

Anhand eines Handlungsleitfadens werden die Teilnehmenden in die Lage versetzt das BEM im eigenen Unternehmen implementieren zu können. 

Inhalte

  • Soziodemografische Grundlagen von BEM 
  • Verständnis Arbeitsfähigkeit und Arbeitsunfähigkeit 
  • Rechtsgrundlagen von BEM 
  • Implementierung von BEM 
  • Aufbau- und Ablauforganisation von BEM 
  • Probleme und Chancen von BEM 
  • BEM-Fälle im Unternehmen (Praxisbeispiele)

Termine

05.10.2022 - 09:00 Uhr - 15:15 Uhr

BEM Aufbauseminar

Im Seminar “Betriebliches Eingliederungsmanagement (Aufbauseminar)” werden Eingangs die Inhalte des Grundlagenseminars wiederholt, um eine gemeinsame Basis für die Teilnehmenden, die den Grundkurs absolviert und diejenigen die bereits Erfahrungen mit dem Thema haben, zu schaffen. Mögliche Tests zur Analyse von Anforderungs- und Fähigkeitsprofile sollen den Teilnehmenden in verschiedenen Casemanagements unterstützen und weiterhelfen. Neben praktischen Tipps und Übungen zur Gesprächsführung und Umgang mit schwierigen Situationen, werden Handlungsansätze aus deutschen Konzernen, mittleren Unternehmen und Organisationen aus dem öffentlichen Dienst vorgestellt und diskutiert. Darüber hinaus wird ein Überblick über die Sozialversicherungsträger und deren Leistungen im Rahmen des BEMs gegeben. 

Inhalte

 
  • Vertiefung der Prozessschritte im BEM 
  • Das Erstgespräch 
  • Arbeitsbewältigungsfähigkeit 
  • Sammlung von Daten 
  • Definition von Maßnahmen im BEM 
  • Leistungen der Sozialversicherungsträger 
  • Wirtschaftlichkeit von BEM 
  • Umsetzung der Theorie in die Praxis

Termine

26.10.2022 - 09:00 Uhr - 15:15 Uhr

Wie laufen die Online-Seminare ab?

Es handelt sich um ein Online-Seminar mit einem Referenten über Microsoft Teams, der seinen Vortrag live mit der Unterstützung von Visualisierungen [z. B. PowerPoint-Präsentation] präsentiert. Die Teilnahme ist vom Arbeitsplatz oder von jedem anderen Ort aus möglich, sofern Ihnen ein Zugang zum Internet zur Verfügung steht. Sie erhalten eine Bestätigung und einen Link zur Teilnahme, über den Sie sich das Online-Seminar an dem vorgegebenen Termin online in Ihrem Browser ansehen können. Sie können jederzeit mit dem Referenten über einen [privaten oder öffentlichen] Chat oder direkt über Ihr Mikrofon kommunizieren. Nach dem Online-Seminar gewährleisten wir Ihnen einen Zugriff auf die Unterlagen, die Sie am darauffolgenden Tag per E-Mail erhalten. 

Nachholbedarf beim Betrieblichen Eingliederungsmanagement

Eine BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 hat ergeben, dass ein erheblicher Nachholbedarf beim Betrieblichen Eingliederungsmanagement herrscht. Lediglich 40% der Beschäftigten, die an der Umfrage teilgenommen haben, haben ein Angebot zur betrieblichen Wiedereingliederung erhalten, wenn sie mehr als 6 Wochen im Jahr arbeitsunfähig waren.

Weiterlesen „Nachholbedarf beim Betrieblichen Eingliederungsmanagement“

Expertenwissen: Update ISO 45003 / DIN ISO 45001

Die Entwicklung der ISO 45003 schreitet voran. Nach den letzten Meetings im Dezember steht der DIS (Draft International Standard) kurz vor der Registrierung zur formellen Genehmigung. Der Inhalt ist nun näher an der DIN ISO 45001 und beinhaltet nicht nur Risiken, sondern auch Chancen im Bereich der psychischen Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Allerdings blieb der Begriff „psychological health“ bestehen und nicht – wie in Deutschland übersetzt gebräuchlich – „mental health“.
Der Normenausschuss des Deutschen Instituts für Normung (DIN), in dem auch Dr. Christian Weigl sitzt, hat gegen den DIS 45003 abgestimmt, da es in Deutschland bereits einige Vorgaben zur psychischen Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz gibt, z.B. durch nationale Gesetze, wie das Arbeitsschutzgesetz, durch Verordnungen, wie die Arbeitsstättenverordnung, durch Leitlinien (GDA Richtlinie) und durch die DIN ISO 45001.
So wird es bei einer Veröffentlichung der ISO 45003 höchstwahrscheinlich keine deutsche Übersetzung geben.

Die DIN ISO 45001 wurde im März 2018 eingeführt und löste damit den bisherigen britischen Standard BS OHSAS 18001 „Occupational Health and Safety Assessment Series“ nach fünf-jähriger Entwicklungsphase ab. Der britischen Standard BS OHSAS 18001 läuft nun am 31.03.2021 aus – daher wird es also höchste Zeit auf die DIN ISO 45001 umzustellen.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Umstellung, außerdem bilden wir interne Auditoren nach DIN ISO 45001 aus.

Hier erfahren Sie mehr und gelangen zur Anmeldung: https://www.gesundheitsmanagement.com/sicherheit/arbeitsschutzmanagement-iso-45001 

Arbeitsschutz 2021 – Diese gesetzlichen Änderungen sollten Sie kennen!

Auch 2021 hat es wieder einige gesetzliche Änderungen gegeben, die den Arbeitsschutz betreffen.

§21 Satz 1a des Arbeitsschutzgesetz besagt, dass bis 2026 5% der im Land vorhanden Betriebe von der Gewerbeaufsicht besichtigt werden müssen. Zum Vergleich: In Bayern müssten 27.500 Betriebe besichtigt werden, 2019 sind nur knapp die Hälfte erreicht worden. Ebenso müssen ab 2023 die Landesbehörden den zuständigen Unfallversicherungsträger folgende Daten in Bezug auf die Arbeitsschutzorganisation melden:

Bewertung der Arbeitsschutzorganisation einschließlich

  • der Unterweisung,
  • der arbeitsmedizinischen Vorsorge und
  • der Ersten Hilfe und sonstiger Notfallmaßnahmen

Bewertung der Gefährdungsbeurteilung einschließlich

  • der Ermittlung von Gefährdungen und Festlegung von Maßnahmen,
  • der Prüfung der Umsetzung der Maßnahmen und ihrer Wirksamkeit und
  • der Dokumentation der Gefährdungen und Maßnahmen

Eine weitere Änderung verzeichnet das Arbeitszeitgesetz. So besagt §17 Satz 4, dass die Aufsichtsbehörde auch andere Arbeitszeitnachweise oder Geschäftsunterlagen, die mittelbar oder unmittelbar Auskunft über die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes geben, verlangen kann.

Diese Änderungen bedeuten, dass der Kontrolldruck der Länder für die systematische Prüfung der Betriebe steigt und jeder Arbeitgeber die Wichtigkeit des Arbeitsschutzes erkennen, umsetzen und sauber dokumentieren muss.

Auch das Fremdfirmenmanagement gewinnt an Bedeutung – So schreibt §22 Satz 1 vor (ArbSchG), dass der Arbeitgeber Informationen über die zu treffenden Maßnahmen schriftlich vorlegen muss, wenn Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber an einem Arbeitsplatz tätig werden.

Fazit: Der Kontrolldruck steigt. Aufgeschobene Themen im Arbeitsschutz sollten daher zeitnah abgearbeitet werden, um unangenehme Auseinandersetzungen mit der Gewerbeaufsicht zu vermeiden.

 

Beim Thema Berufskrankheitenrecht haben sich zum 1. Januar 2021 auch Neuerungen ergeben. Zum einen fällt der Unterlassungszwang weg. Das heißt, dass Mitarbeiter, bei denen der Verdacht auf eine Berufskrankheit besteht, nicht mehr gezwungen sind ihre Arbeit aufzugeben, um Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung zu bekommen.

Zusätzlich soll die Individualprävention ausgebaut werden, denn wenn bei einem Mitarbeiter der Verdacht auf eine beruflich bedingte Krankheit besteht, ist dieser ab jetzt verpflichtet, an individual-präventiven Maßnahmen der Berufsgenossenschaft teilzunehmen. Und zum anderen sollen Unfallversicherer nun mehr Daten erheben und Arbeitsplätze mit den jeweiligen Gefährdungen in einem Expositionskataster archivieren. Das ermöglicht eine bessere und längere Abrufbarkeit für potenzielle Auslöser von Berufskrankheiten an zentraler Stelle.

Die letzte Wichtige Änderung betrifft die Bestandsschutzregelung der Arbeitsstättenverordnung. Denn von 2004 bis 2016 wurde die Arbeitsstättenverordnung verschärft und alle Übergangsvorschriften zum Bestandsschutz sind Ende 2020 ausgelaufen. Somit müssen nun alle Betriebe die verschärften Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung umgesetzt haben, auch für alle ältere Arbeitsstätten.

 

Sollten Sie Fragen zu den gesetzlichen Änderungen haben, melden Sie sich gerne bei uns. Wir unterstützen Sie – auch in der Beurteilung der Neuerungen zur Bestandsschutzregelung.

teichmann@gesundheitsmanagement.com

 

Und in diesem kostenlosen Info-Online-Seminar informieren wir Sie über unsere Software MIAS®-System, mit der Sie die gesetzlichen Vorgaben umsetzen können: Produktvorstellung MIAS (Moderner integrierter Arbeitsschutz) – IfG – Sicherheit + Gesundheit (gesundheitsmanagement.com)

Rechtssicher im Homeoffice agieren

Arbeitsschutz im Homeoffice

Durch die in der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung vorgeschriebene Verpflichtung, Mitarbeitern die Arbeit im Homeoffice zu ermöglichen, stellt Unternehmer und Arbeitsschutz-Akteure vor die Herausforderung, nötige Arbeitsschutzmaßnahmen auch abseits des Büroarbeitsplatzes zu definieren und zu gewährleisten.

 

Mit unserem Online-Tool zur Gefährdungsbeurteilung im Homeoffice wird Ihnen dies einfach und schnell ermöglicht.

Produktblatt zur Gefährdungsbeurteilung im Homeoffice

Alle Informationen auf einen Blick

Einen kompakten Überblick über alle notwendigen Informationen zum Online-Tool zur Gefährdungsbeurteilung im Homeoffice erhalten Sie in unserem Produktblatt.

  • Abfrage der indivduellen Situation
  • Abgleich mit den vom IAG aufgestellten Forderungen (FBVW-402)
  • Abfrage eines individuellen Beratungsbedarf
  • Upload von Bildern des Arbeitsplatzes
Online-Tool zur Gefährdungsbeurteilung im Homeoffice

Vorteile des Online-Tools

Sie erhalten einen genauen Abgleich der Homeoffice-Gestaltung Ihrer Mitarbeiter mit den vom Institut für Arbeit und Gesundheit festgelegten Kriterien (FBVW-402) - selbstverständlich zusammen mit einer Bewertung und Erstellung rechtsicherer Dokumente durch unsere IfG-Fachexperten.

Mit Sicherheit. Mehr Gesundheit. Auch im Homeoffice.

Einblick gefällig?

Testen Sie das Online-Tool zur Gefährdungsbeurteilung kostenlos.

Arbeitsschutz weiter gedacht

Onlineunterweisung

Die Unterweisungspflicht  zur Aufklärung der MitarbeiterInnen über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit nach §12 ArbSchG bleibt auch im Homeoffice bestehen.

Örtlich und zeitlich flexibel erreichen Sie Ihre Mitarbeiter dazu mit unserem Tool zur Onlineunterweisung.

IfG-Kundenstimmen

Kunden und
Projekte

Persönlicher Berater
Marco Forster
Prokurist

Sie haben Fragen zu unseren Lösungen oder möchten sich in einem persönlichen Gespräch über die Möglichkeiten bei der IfG unterhalten? Ich melde mich gerne bei Ihnen.

Rückrufservice

Arbeitssicherheit

IfG-Sicherheit

Arbeitssicherheit
im Überblick

Arbeitssicherheit
IfG-Blog

Weiterführende Informationen

IfG Check

Machen Sie
den IfG Check

Sie wollen wissen, ob IfG als Dienstleister zu Ihnen passt? Mit dem IfG-Check erkennen Sie in wenigen Minuten, ob einen gemeinsame Partnerschaft mit dem IfG-Prinzip und Ihrer Arbeitsweise ubereinstimmt.

IfG-Prinzip
Verstehen.
Entwickeln.
Handeln.