MIAS Bestandsanalyse

Mit der Software „MIAS® System – Controlling von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ bieten wir Ihnen die Möglichkeit, mit überschaubarem Aufwand eine digitale Bestandsanalyse Ihres Arbeitsschutzes durchzuführen.

Weitere Ziele hierbei sind das Prüfen der Rechtskonformität, die Ermittlung von Defiziten sowie die Erstellung der Planungsgrundlage für die Zukunft.

 

Der Ablauf der Bestandsanalyse stellt sich wie folgt dar:

In einem ersten Schritt sichten Sie zusammen mit einem Experten der IfG ihre Dokumente digital und punktuell. Im Anschluss erfolgt die Festlegung des Analysebereichs sowie die Selbstanalyse mit Hilfe einer Rating Checkliste. Sobald dies selbstständig durchgeführt wurde, werden Unklarheiten jedes Analysebereichs mit Ihrem Ansprechpartner bei IfG in einem weiteren digitalen Termin geklärt. Zum Schluss werden die Ergebnisse aufbereitet und das weitere Vorgehen in einer Abschlussbesprechung abgestimmt.

 

Die Bestandsanalyse kann von Unternehmen jeder Branche und unabhängig von der Art der Durchführung des Arbeitsschutzes genutzt werden, um den IST-Stand Ihres Arbeitsschutzes zu prüfen.

 

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.

Experteninterview: Erfahrungen und Austausch Gefährdungsbeurteilung Homeoffice-Arbeitsplätze

Anfang des Jahres haben wir mit der Winora Group die Gefährdungsbeurteilung der Homeoffice-Arbeitsplätze durchgeführt. Nach dem Ende des Projekts haben wir Herrn Hill, HR Director Central Europe, nach seinen Erfahrungen und Herausforderungen zum Thema Homeoffice befragt:

 

Hallo Herr Hill. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen. Wir haben für Sie die Gefährdungsbeurteilung der Homeoffice-Arbeitsplätze bereits zu Beginn dieses Jahres durchgeführt. Welche Herausforderungen mussten Sie auch bereits davor schon meistern, um Ihren Mitarbeitern das Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen?

  • Hinsichtlich Arbeitssicherheit konnten wir zügig auf Arbeiten von Zuhause umstellen. Auf die Schnelle konnten wir natürlich nicht alle Arbeitsplätze überprüfen, hatten aber Vertrauen, dass die Mitarbeiter auch Zuhause ergonomisch arbeiten und sich an alle Regeln halten. Rein arbeitstechnisch hatten wir lediglich Probleme mit unserer Telefonanlage, die insbesondere in den Call Centern nicht auf Homeoffice ausgelegt war. Aber auch hier haben wir schnell eine technische Lösung gefunden.

 

Warum haben Sie sich bereits während der unsicheren Pandemie-Situation für die Beurteilung der Homeoffice-Arbeitsplätze entschieden?

  • Dass wir schnell auf Homeoffice umstellen konnten durfte natürlich nicht dazu führen, dass damit alles erledigt ist. Es blieb immer ein ungutes Gefühl, nichts über die genaue Arbeitssituation der Mitarbeiter zu wissen. Wir waren bestrebt, den Mitarbeitern auch im Homeoffice eine attraktiven und sicheren Arbeitsplatz zu bieten.

 

Wie gestaltete sich die Durchführung und Korrespondenz konkret?

  • Wir haben von der IfG GmbH  einen Fragebogen als Vorschlag erhalten, den wir gemeinsam hinsichtlich Abteilungen und besonderer Gefährdungen auf unsere Unternehmen angepasst haben. Nach Zurverfügungstellung einer Mitarbeiterliste mit E-Mail-Adresse erfolgte der Versand der Fragebögen ebenso wie regelmäßige Erinnerungen durch IfG. Als Auswertung erhielten zum einen unsere Mitarbeiter ein detailliertes Feedback – bei Gefährdungen einschließlich Vorschlägen zur Umsetzung. Zum anderen erhielten wir eine Übersicht, um ebenfalls die Abhilfe bei Gefährdungen nachhalten zu können.

 

Welchen Mehrwert sehen Sie in der Arbeit im Homeoffice und was unternehmen Sie als Arbeitgeber konkret, damit Ihre MitarbeiterInnen auf Basis der Gefährdungsbeurteilung auch in Zukunft sicher und gesund im Homeoffice arbeiten?

  • Mehrwert für unsere Mitarbeiter sind sicher Ersparnis von Zeit und Geld für den Arbeitsweg, die Möglichkeit der Beaufsichtigung von Kindern bei erneutem Homeschooling und teilweise auch ruhigeres Arbeiten ohne große Störungen. Wie gesagt haben wir die Abhilfe der Gefährdungen geprüft und werden sicher auch in gewissem Zeitabstand eine erneute Gefährdungsbeurteilung gemeinsam mit IfG durchführen.

 

Welchen zentralen Mehrwert hat die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung von Homeoffice-Arbeitsplätzen für Sie als Arbeitgeber?

  • Wir haben nun ein sichereres Gefühl für gute ergonomische Verhältnisse bei den Mitarbeitern. Wir wissen, welche Schwachpunkte regelmäßig vorkommen und können gerade auch bei neuen Mitarbeitern oder Mitarbeitern, die erstmals im Homeoffice arbeiten, entsprechende Hinweise geben.

 

Worin sehen Sie die zukünftigen Herausforderungen bei der Gewährleistung von Arbeitsschutz im Homeoffice?

  • Hier werden Gesetzgeber und Berufsgenossenschaften sicher entsprechend der gesammelten Erfahrungen Gesetze und Vorschriften anpassen. Auch Fragen des Arbeitszeitgesetzes werden sicherlich immer wieder auftauchen, wenn sich zu Hause Arbeit mit Privatleben vermischt. Darauf werden wir dann flexibel reagieren

 

Vielen Dank für Ihre Antworten.

 

Wenn auch Sie nach einem externen Partner suchen, der Ihre Gefährdungsbeurteilungen zuverlässig durchführt, werden Sie bei uns fündig: Gefährdungsbeurteilung – IfG Sicherheit + Gesundheit. (gesundheitsmanagement.com)

Befragungsmüdigkeit bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen handhaben

Richtig genutzt sind Mitarbeiterbefragungen eine tolle Methode, um das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter*innen beurteilen zu können oder Veränderungs-Prozesse zu evaluieren. Die mittlerweile sehr hohe Dichte an Befragungen zu verschiedenen Themen sorgt dafür, dass diese häufig nur von einem geringen Anteil an Beschäftigten ausgefüllt werden. Die dadurch geringere Datenqualität mindert in der Folge die Aussagekraft der Ergebnisse erheblich – was bei der Weiterarbeit deutlich mehr personelle Ressourcen auf Seiten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer erfordert, um zielgerichtete Maßnahmen ableiten zu können.

 

Betroffen ist davon häufig auch die gesetzlich geforderte Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GB Psyche).

 

Die Gestaltung dieser ist grundsätzlich offengehalten und kann auch in Form von Workshops oder Einzelinterviews durchgeführt werden. Um auch zu psychischen Belastungen einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu ermöglichen, ist eine statistische und personenunabhängige Befragung ein gern gewähltes Mittel – und bei größeren oder komplexeren Organisationsstrukturen durchaus zu empfehlen.

 

Frei in der Gestaltung ist man nicht nur im Hinblick auf das Umsetzungsformat, sondern auch bei der Fragengestaltung – in der von der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) veröffentlichten Leitlinie sind deshalb auch keine konkreten Fragen, sondern ist lediglich eine Themenliste enthalten, die im Rahmen der GB Psyche abgedeckt sein sollte.

 

Wie aber kann eine hohe Beteiligung der Mitarbeiter*innen erreicht werden, sodass möglichst repräsentative Ergebnisse ermittelt werden können? In dem das Thema von den Mitarbeiter*innen als keine zusätzliche Belastung, sondern als Chance wahrgenommen wird.

 

Führt Ihr Unternehmen bereits in regelmäßigen Abständen von den Mitarbeiter*innen akzeptierte und umfassend beantwortete Befragungen durch, ist ein sinnvoller Ansatz nicht die Schaffung einer weiteren Befragung, sondern die Nutzung einer bestehenden Befragung, um die im Rahmen der GB Psyche zu beurteilenden Themen abzufragen. Dazu müssen häufig nur Fragen umformuliert oder hinzugefügt werden – je nach Aufbau der Befragung in kleinerem oder größerem Umfang.

 

In einem halbstündigen, kostenlosen Info-Onlineseminar möchten wir Ihnen Erfahrungen aus der Beratungspraxis mit auf den Weg geben und Gestaltungsmöglichkeiten vorstellen, mit denen die GB Psyche auch in Ihrem Unternehmen ohne signifikanten Mehraufwand auf Seiten der Mitarbeiter*innen eine Plattform bekommt.

 

Melden Sie sich hier zum kostenlosen Info-Seminar an: Info Online-Seminar Befragungsmüdigkeit bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen handhaben – IfG Sicherheit + Gesundheit. (gesundheitsmanagement.com)

Neufassung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

Da in vielen Lebensbereichen die Möglichkeiten für weitere Kontaktbeschränkungen und zusätzliche Infektionsschutzmaßnahmen weitgehend ausgeschöpft sind, sind zusätzliche und zeitlich befristete Maßnahmen des betrieblichen Arbeitsschutzes unverzichtbar.

 

Es besteht also weiterhin die Notwendigkeit, wirksame und koordinierte Maßnahmen zur Sicherstellung eines ausreichenden Infektionsschutzes in der Arbeitswelt umzusetzen.

 

Mit den Ergänzungen und der Verlängerung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung gelten die grundlegenden Arbeitsschutzregeln bis einschließlich 24. November 2021. Inhaltlich neu ist das Thema Schutzimpfung:

  • Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen haben die Beschäftigten im Rahmen der betrieblichen Unterweisung über die Gesundheitsgefährdung bei der Erkrankung an COVID-19 aufzuklären und über die Möglichkeit einer Schutzimpfung zu informieren.
  • Gleichzeitig müssen sie den Beschäftigten ermöglichen, sich während der Arbeitszeit gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen zu lassen.
  • Außerdem sollen sie Betriebsärzte und Betriebsärztinnen bei betrieblichen Impfangeboten unterstützen.
  • Arbeitgebende können nun auch bei der Festlegung und der Umsetzung der Maßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes einen ihnen bekannten Impf- oder Genesungsstatus der Beschäftigten berücksichtigen.

 

Ansonsten müssen die bestehenden Arbeitsschutzregeln, wie die Kontaktreduzierung, die Testangebotspflicht sowie die Verpflichtung zur Erstellung und Aktualisierung betrieblicher Hygienekonzepte in der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung auch nach wie vor eingehalten werden. Weitere Infos lesen Sie hier: BMAS – Corona-Arbeitsschutzverordnung verlängert und ergänzt

Der Zusammenhang von BGM, rechtlichen Anforderungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz und der DIN ISO 45001

Vielfach erscheinen die Organisationsstrukturen und Themenfelder des betrieblichen Gesundheitsmanagements und der betrieblichen Gesundheitsförderung vom Arbeitsschutz gedanklich weit entfernt.

 

Ist dem wirklich so?

Was sagen uns die Regularien im Arbeits- und Gesundheitsschutz und welche Anforderung stellt die DIN ISO 45001?

 

Zunächst sollen die Begriffe Gesundheit, Gesundheitsförderung und betriebliches Gesundheitsmanagement definiert werden.

Gesundheit ist ja bekanntlich in Anlehnung an die Definition der WHO „der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen“.

 

Gesundheit kann manchmal nur ein temporär kurzer Zustand sein, das weiß man aus eigener Erfahrung – trotzdem sollte man immer das Zusammenspiel betrachten. Also nicht nur die körperliche Dimension – wie die Schmerzen im Kniegelenk – sondern auch die psychische und psychosoziale Dimension, wie z.B. eine traurige Stimmung oder die Unsicherheit beim Vortragen vor einer Gruppe. Alle diese drei Dimensionen bedingen sich gegenseitig, sodass psychische Belastungen auch körperliche Beschwerden hervorrufen können.

Neben diesen Negativbeispielen gibt es aber auch positive, die Gesundheit unterstützende und fördernde Faktoren, die ebenfalls Einfluss aufeinander haben.

 

Das sind zum Beispiel Mobilisationsübungen für das schmerzende Kniegelenk, unterschiedliche Haltungen im Arbeitsalltag oder Mut zusprechende Worte der Kollegen bei einem Vortrag in einer neuen Arbeitsgruppe. Viele nennen das: gesundheitsförderliche oder präventive Maßnahmen.

Hafen meinte schon 2004, dass „reine Gesundheitsförderung nicht möglich sei“.

 

Gesundheitsförderung orientiert sich immer an krankmachenden Faktoren. Somit ist der Ansatz der Managementsysteme (auch der DIN ISO 45001), nicht nur Risiken, sondern auch Chancen zu betrachten, folgerichtig. Chancen werden dabei in der DIN ISO 45001 als Umstand, oder Reihe von Umständen definiert, die die Wirksamkeit von Prävention von Verletzungen und Erkrankungen und die Bereitstellung sicherer und gesundheitsgerechter Arbeitsplätze verbessern. Also auch hier gilt eine Orientierung an der Prävention.

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement definieren Weinreich und Weigl (2010) als planvolle Organisation mehr oder weniger komplexer betrieblicher Gesundheitsdienstleistungen zum Zweck der Erhaltung und zum Ausbau der Arbeitsbewältigungsfähigkeit der Mitarbeitenden.

Das bedeutet vor allem, dass Maßnahmen immer zweckdienlich und zielorientiert sein sollen, um die Arbeit zu bewältigen.

 

Die Bewältigung der Arbeit hat unterschiedliche Ebenen zu berücksichtigen. Die persönliche Ebene auch im Sinne der Leistungsvoraussetzungen, die Arbeitssystemebene, also den typischen Arbeitsplatz und die Ebene der Organisation. Genau an diesen Ebenen soll auch BGM mit seinen Maßnahmen ansetzen, und zwar immer zielorientiert und zweckdienlich.

 

Ein Management zumindest mit dem Gedanken des PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act) wäre ja anders gar nicht möglich.

Maßnahmen, die ohne Ziel und ohne Zweck stattfinden, sind weder im BGM noch im Arbeits- und Gesundheitsschutz vorgesehen.

 

Vielmehr fordern verschiedene Regularien des Arbeits- und Gesundheitsschutzes Maßnahmen in den drei oben aufgezeigten Ebenen, die durch folgenden Prozess entwickelt wurden:

  1. Diagnose oder Analyse
  2. Ermittlung und Beurteilung von Gefährdungen
  3. Umsetzung von Maßnahmen
  4. Folgende Wirksamkeitskontrolle

 

Folgende Regularien verlangen klassische BGM-Organisationsstrukturen und BGM-Themen und können in die 3 Ebenen eingeordnet werden:

Regularien
Man erkennt hier, dass in vielen klassischen Arbeitsschutz-Regularien BGM-Anforderungen enthalten sind. Die Frage, ob im Arbeitsschutz BGM steckt, kann mit einem eindeutigen „Ja“ beantwortet werden.

Die nächste Frage, die sich stellt, ist, ob denn auch Inhalte der DIN ISO 45001 BGM-Strukturen und BGM-Thematiken beinhalten. Dazu vergleichen wir erneut -orientiert an den 3 Ebenen – und erhalten folgende Tabelle.

Normkapitel
Auch die zweite gestellte Frage kann mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden.

Denn BGM kann durch die Orientierung an den Anforderungen der DIN ISO 45001, genauso wie der klassische Arbeitsschutz noch strukturierter gestaltet werden.

Warum aber orientieren sich zu wenig BGM-Verantwortliche zumindest an den Arbeitsschutzregularien? Warum arbeiten Arbeitsschützer und BGM-Verantwortliche zu wenig zusammen? Und warum kennen und nutzen BGM-Verantwortliche die Anforderungen der DIN ISO 45001 nicht für ihre tägliche Praxis?

 

Die Antworten haben wir anonym erfragt und hier finden Sie die Auswertung: Auswertung Umfrage: Zusammenhang BGM und ISO 45001 – IfG Sicherheit + Gesundheit. (gesundheitsmanagement.com)

 

 

Möchten Sie schon heute ein Statement setzen und Arbeits- und Gesundheitsschutz kombinieren?
Bei uns finden Sie passgenaue Weiterbildungen:

 

Autor: Dr. Christian Weigl, weigl@gesundheitsmanagement.com

Rechtskataster-Online – Das Compliance-Werkzeug für Ihr Managementsystem

Die Identifizierung und Einhaltung von Vorschriften und Anforderungen ist das Grundgerüst für ein erfolgreiches Compliance Management und Voraussetzung für die Zertifizierung eines Managementsystems in den Bereichen Energie (ISO 50001), Umwelt (EMAS oder ISO 14001) und Arbeitsschutz (ISO 45001). Relevante Rechtsvorschriften aus dem Energie-, Umwelt- und Arbeitsschutzrecht zu ermitteln, die Konformität zu prüfen und zu dokumentieren, ist für Unternehmen jedoch oft nicht leicht. Die Lösung ist die datenbankgestützte Cloud-Lösung „Rechtskataster-Online“. Sie hat sich seit 2015 als Compliance-Werkzeug etabliert.

 

Für die Cloud-Plattform arbeitet unser Partner SR Managementberatung GmbH (SRMB) mit dem Software-Anbieter ITC AG zusammen. „Durch unsere Zusammenarbeit bündeln wir die Kernkompetenzen beider Unternehmen, und zwar das IT-Knowhow der ITC AG und unsere langjährige Erfahrung in der Beratung zu Managementsystemen. Daraus entstanden ist ein maßgeschneidertes Online-Tool zur Überwachung rechtlicher Anforderungen im Rahmen von Managementsystemen“, sagt Dr. Matthias Damert, Projektleiter für Rechtskataster-Online bei SRMB.

 

Die Nutzung von Rechtskataster-Online bietet Ihnen viele Vorteile:

 

  • Zeitersparnis: Durch die regelmäßige automatische Aktualisierung sämtlicher Vorschriften und übersichtliche Zusammenfassungen wird der Zeitaufwand für die Recherche, Bewertung und Dokumentation von Vorschriften auf ein Minimum reduziert.
  • Persönliche Unterstützung: Auf Wunsch werden Sie von einem erfahrenen Fachexperten bei der Einrichtung und Aufrechterhaltung Ihres Rechtskatasters und der praktischen Umsetzung von Anforderungen unterstützt.
  • Einfache Konformitätsüberwachung: Durch ein integriertes Bewertungs-, Verantwortlichkeiten- und Dokumentenmanagement haben Sie stets die wichtigsten Handlungsfelder im Blick und können Konformitätsnachweise hinterlegen.
  • Rechtssicher und praxiserprobt: Rechtskataster-Online wurde im Einklang mit den relevanten Anforderungen der einschlägigen Normen entwickelt sowie im Rahmen von Zertifizierungsaudits von etablierten Zertifizierungsgesellschaften geprüft.
  • Individualisierbarkeit: Je nach vorhandenem Managementsystem lassen sich einzelne Rechtsmodule flexibel kombinieren. Auch firmeninterne Vorschriften oder Vorschriften aus anderen Rechtsbereichen können zusätzlich erfasst und unternehmensweit bereitgestellt werden. Damit lässt sich Rechtskataster-Online auch für andere Anwendungsgebiete (z.B. Qualitätsmanagement nach ISO 9001 oder Compliance Management nach ISO 37301) einsetzen.
  • Abbildung komplexer Unternehmensstrukturen: Die Multisite-Funktion ermöglicht es, innerhalb eines Unternehmensverbundes (z.B. Konzern) mehrere unternehmensindividuelle Rechtskataster zentral in einem Benutzerkonto (z.B. Management-Beauftragter) zu verwalten.

 

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter https://www.rechtskataster-online.de/ . Gerne stellen wir Ihnen einen Testzugang zur Verfügung und erstellen Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot.

Glücklicher Gewinner!

Glücklicher Gewinner!

 

Unser IT-Beauftragter Armin Renner ist beim Mai Gewinnspiel von pegasus IT als einer der zehn Gewinner ausgelost worden und darf sich nun über den pegagus PIT und einen kostenlosen IT-Beratungstermin nach Wahl freuen.

 

Wir sagen Danke an pegasus IT , denn wir freuen uns sehr über unseren Gewinn, den wir im Zuge unserer immer weiter fortschreitenden Digitalisierung gut nutzen können.

 

Ihr IT-Systemhaus & Digitalisierungspartner I Raum Regensburg (pegasus-gmbh.de)

Armin Renner

Aktuelle Gesetzesänderungen Sicherheit und Gesundheit

Masernschutzgesetz – Übergangsfrist verlängert

 

Nach dem Infektionsschutzgesetz müssen Kinder und Beschäftigte von Schulen und Kitas sowie Beschäftigte in Gesundheitseinrichtungen eine Impfung gegen Masern nachweisen. Die Übergangsfrist für die Nachweispflicht (Immunität, Impfung oder Kontraindikation) wurde nun bis 31.12.2021 verlängert (§ 20, Absatz 10 Infektionsschutzgesetz). Dies hat der Bundestag am 04.03.2021 beschlossen, Somit sollen die Organisationen wegen der andauernden Covid-19-Pandemie entlastet werden.

Verlängerung der Frist zum Nachweis des Masernschutzes | Öffentlicher Dienst | Haufe

 

Verlängerte Schulungszeiträume bei Ersthelfern

 

Aufgrund der beschränkten Verfügbarkeit von Erste-Hilfe-Kursen durch die nach Bundesland variierenden Regelungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wird die Fortbildungsfrist vorübergehend auf 3 Jahre erweitert. Nach der DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“ hat der Unternehmer dafür zu sorgen, dass die Ersthelfer „in der Regel“ in Zeitabständen von zwei Jahren fortgebildet werden. Sollte die Fortbildungsfrist aufgrund der Absagen im Rahmen der Coronavirus-Pandemie-Planung überschritten werden, lässt die Forderung insbesondere in der aktuellen Situation einen gewissen Handlungsspielraum offen. Trotzdem sollte auch bei langjährigen und erfahrenen Ersthelfenden die Fortbildungsfrist von 2,5 Jahren möglichst nicht überschritten werden.

BGHM: Ersthelferausbildung

 

Betriebliche Hygienekonzepte

 

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung beinhaltet einen neuen Paragraphen zu betrieblichen Hygienekonzepten. Der Arbeitgeber hat nun auf der Grundlage der Gefährdungsbeurteilung nach § 2 Absatz 1 in einem Hygienekonzept die erforderlichen Maßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz festzulegen und umzusetzen. Das Konzept muss allen Beschäftigten zugänglich sein.

BMAS – SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung