Starke Kooperation – IfG nun auch Mitglied im VDSI

Seit Ende März diesen Jahres ist IfG Mitglied beim VDSI (Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit). Damit gehört das Institut für Gesundheit und Management nun auch offiziell zum größten Fachverband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit in Deutschland. Ziel des Verbandes mit seinen 5.600 Mitgliedern ist es, die Arbeitswelt sicher und gesund zu gestalten. Gefahren und Belastungen für Mensch und Umwelt sollen nachhaltig reduziert werden. Dem Verband ist es darüber hinaus wichtig, diese Werte auch im Verhalten der Menschen dauerhaft zu verankern.

Zum VDSI gehören Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten und Branchen: Ingenieure, Techniker, Manager, Mediziner, Psychologen, Chemiker, Umweltbeauftragte und andere Berufsgruppen, die tagtäglich Betrieben und Beschäftigten beratend zur Seite stehen. Der VDSI ist ein gemeinnütziger, politisch und wirtschaftlich unabhängiger Verband. Seit 1993 nennt sich der VDSI Verband Deutscher Sicherheitsingenieure. Auf Mehrheitsbeschluss der Mitglieder erfolgte dann 2014 die Umbenennung in „VDSI – Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit“. Der neue Name unterstreicht die Öffnung des Verbandes für alle Fachleute aus dem betrieblichen Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz. Der VDSI will damit gezielt neue Zielgruppen erreichen und sich noch stärker interdisziplinär ausrichten.

„…wie aus dem letzten Loch pfeifend!“ – CFS (Chronisches Erschöpfungssyndrom) auf dem Weg zur Volkskrankheit?

Wir alle kennen diesen Zustand: Wir fühlen uns platt, leer, kaputt, ohne Energie…einfach wie aus dem letzten Loch pfeifend. Klar, das klingt nach einer Erschöpfung, wie sie nach besonders intensiven Lebens- und Arbeitsphasen immer wieder einmal auftritt. Damit zeigt uns unser Organismus, dass er eine Ruhe- und Regenerationspause braucht und wer diese sich und seinem Körper gönnt, wird auch bald wieder zu 100 % fit und leistungsfähig sein. Aber was tun, wenn dieser Zustand der Erschöpfung gar nicht mehr aufhört, was tun, wenn die Erschöpfung chronisch wird?

Für Wissenschaftler und Mediziner ist dieser Zustand eine Krankheit und sie wird als CFS (für Chronic Fatigue Syndrom, fatique (franz.) = müde) oder Chronisches Erschöpfungssyndrom bezeichnet. Wie viele Menschen an CFS leiden ist unklar. In Deutschland gehen Experten momentan von bis zu 500.000 Betroffenen aus, weltweit könnten es bis zu 30 Millionen sein. In erster Linie sind Frauen im Alter von 30 bis 40 Jahren betroffen. Die Krankheit wurde auch bereits bei anderen Bevölkerungsgruppen wie z.B. Kindern und älteren Menschen diagnostiziert. Die Dunkelziffer ist aber wahrscheinlich noch viel höher, da viele Ärzte sich mit CFS noch nicht gut auskennen und geeignete Diagnoseverfahren bislang fehlen. Zahlreiche Experten sehen CFS jedoch längst auf dem besten Weg zu einer regelrechten Volkskrankheit und die andauernde Corona-Pandemie wirkt da noch wie ein Brandbeschleuniger. Bis zu 40 % mehr Anfragen bei Psychotherapeuten und damit verbundenes monatelanges Warten auf einen Termin sprechen da eine deutliche Sprache. Aber warum erkranken immer mehr Menschen an CFS, anhand welcher Symptome lässt sich das erkennen und vor allem, gibt es bereits erfolgreiche Therapieansätze, um aus diesem Teufelskreis wieder herauszukommen?

Die Wissenschaft vermutet, dass CFS eine Multisystemerkrankung ist, die unter anderem das Nerven- und Immunsystem sowie den Energiestoffwechsel unseres Körpers betrifft. Und wie bei so vielen anderen Krankheiten, gibt es vermutlich auch beim CFS nicht nur eine Ursache, sondern es spielen mehrere Faktoren eine Rolle. So berichten Patienten immer wieder, dass die Krankheit bei ihnen nach einem Infekt angefangen hat. Bis zu 80 Prozent der Erkrankten sehen einen Zusammenhang zwischen CFS und einer Infektion. Besonders häufig werden dabei Viren als Ursache vermutet. Da stellt sich die Frage, inwieweit auch das Corona-Virus die Entstehung eines CFS beeinflussen oder gar begünstigen kann? Bislang gibt es in Deutschland dazu keine speziellen Untersuchungen, aber in den USA und Großbritannien wird das Thema schon intensiv diskutiert. Man weiß bislang, dass auch bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus postvirale, CFS-ähnliche Symptome als Langzeitfolge auftreten können. Selbst bei leichten Corona-Fällen und jüngeren Erkrankten kann sich eine postvirale Erschöpfung neben vielen weiteren Symptomen entwickeln. Die Wissenschaft wird dazu in den kommenden Monaten sicherlich weitere Erkenntnisse und Zusammenhänge präsentieren. Bei manchen Betroffenen wird ein CFS auch konkret durch berufliche Probleme und Stress ausgelöst und auch hier hat die Corona-Krise die Situation teilweise noch verschlimmert, Stichwort: Home-Office. Neben der ständigen Erreichbarkeit sind Beschäftigte hier oft überlastet und allein gelassen mit den – im Home-Office – neuen technischen Herausforderungen wie z.B. Probleme mit der IT-Technik oder fehlende Kenntnissen beim Umgang mit digitaler Software und Programmen.

Woran lässt sich nun ein CFS erkennen, sprich welche Symptome machen sich bemerkbar? Betroffene berichten immer wieder über unterschiedliche Beschwerden mit differenzierter Ausprägung, die sich zudem tagtäglich und sogar im Laufe eines Tages ganz plötzlich verändern können. Ist man an CFS erkrankt, lösen früher ganz einfache Tätigkeiten nun massive Erschöpfungszustände aus. Ein kleiner Spaziergang, ein paar Treppenstufen steigen, aber selbst Fernsehen oder Lesen, können zu einer extremen Schwächung und Erschöpfung führen. Leider können Ruhephasen diesen Zustand nicht wesentlich verbessern und dieses Gefühl der Plattheit und des leeren Akkus kann über Tage oder gar Wochen anhalten. Zudem berichten viele Patienten, sie fühlen sich, als hätten sie eine Erkältung mit typischen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen, leichtem Fieber und geschwollenen Lymphknoten. Weitere Anzeichen können sein: Schlafstörungen trotz extremer Müdigkeit, Gedächtnislücken, Konzentrationsmangel aber auch Kreislaufprobleme, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen, Verdauungsbeschwerden, sowie psychische Unausgeglichenheit.

Es gibt Betroffene, die Beruf und Privatleben noch einigermaßen bewältigen können, aber andere sind so schwer erkrankt, dass sie es nicht einmal mehr allein schaffen, morgens aufzustehen oder gar das Haus zu verlassen. Experten gehen davon aus, dass ein Viertel der Betroffenen über einen längeren Zeitraum haus- oder bettgebunden ist. Und damit stellt sich natürlich auch die Frage nach ihrer Arbeitsfähigkeit bzw. wie auch Arbeitgeber mit so einer Situation umgehen sollen. IfG bietet im Rahmen seiner Untersuchungen in der Organisationsdiagnostik Unternehmen professionelle Unterstützung an, um frühzeitig Befunde einer vermehrten Energielosigkeit unter Beschäftigten zu erkennen und zu erstellen.

Wie bereits erwähnt, gibt es bislang keine richtig wirkungsvolle Therapie gegen CFS. Oft wird die Krankheit nicht einmal richtig diagnostiziert, da die Symptome sehr ähnlich zu anderen Erkrankungen wie z.B. Depressionen oder Burnout-Syndrom sein können. Auch die Langzeit-Folgen einer Corona-Erkrankung können dem Zustand eines CFS sehr nahekommen.

Oftmals helfen Entspannungsverfahren wie autogenes Training, Yoga oder andere Methoden zum Stressabbau. Bei manchen CFS-Patienten sind diese Entspannungstrainings sehr wirksam, um beispielsweise ihre Schlafstörungen zu beheben. Es gibt inzwischen Hinweise, dass auch eine Ernährungsumstellung (mit viel Vitaminen, Mineralstoffen, Proteinen, ungesättigten Fettsäuren) sowie das Vermeiden von schadstoffbelasteten Lebensmitteln die Beschwerden von CFS verringern können.

Abschließend lässt sich sagen, dass es bei einer CFS-Erkrankung sehr großer Geduld und Konsequenz bedarf, um die erschöpften organischen und psychischen Systeme nach und nach wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Betroffene müssen verstehen, dass es sehr wichtig für sie ist, einen Zustand innerer Ausgeglichenheit und Gelassenheit zu erreichen und diesen auch zu halten. Davon ausgehend können dann weitere Symptome viel besser behandelt werden und es lassen sich auf allen Ebenen des erkrankten Organismus ganz wesentliche Verbesserungen erzielen.

Click & Fit – so lernen Azubis heute!

Wie bereits in unserem letzten Newsletter berichtet, haben wir unser modulares und multimodales Programm zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz von Auszubildenden Azubifit vor allem im digitalen Bereich weiterentwickelt und optimiert. Ein Modul darunter wollen wir Ihnen in diesem Newsletter einmal etwas ausführlicher vorstellen: Azubi-Net.  Dies ist ein umfangreiches, gut strukturiertes und interaktives Learning-Management-System (LMS). Azubi-Net steht für optimales interaktives digitales Lernen. Mit diesem neuen digitalen Tool sprechen wir die junge Generation in allen ihren Bedürfnissen nach selbständigem und ortsunabhängigem Lernen an. Unsere langjährige gesundheitspädagogische Erfahrung, gepaart mit unseren digitalen Kompetenzen stecken in diesem System. Azubi-Net beinhaltet insgesamt neun Module, die aufeinander aufbauen. So kann sich der Auszubildende Schritt für Schritt die angebotenen Lerninhalte im Modul selbst erarbeiten. Die einzelnen Module sind noch einmal in Kapitel und Einheiten unterteilt und werden jeweils mit einer Lernerfolgskontrolle abgeschlossen. Folgende Themen werden pro Modul behandelt:

  • Gesundheit
  • Ernährung
  • Rücken/Ergonomie/Bewegung
  • Sucht- und Medienkompetenz
  • Stress & Prüfungen
  • Lernen & Selbstmanagement
  • Kommunikation & Konflikte
  • Schicht & Schlaf
  • Haushalt

Mit diesen Themen und seiner interaktiven Steuerung ist dieses LMS die optimale Ergänzung, denn es unterstützt als digitales Tool die analogen Azubifit-Programmbestandteile perfekt. (Bei Interesse kann das LMS übrigens auch separat gebucht werden). Azubi-Net spricht die Auszubildenden nicht nur in ihren Lerngewohnheiten an, sondern ist in Jugendsprache konzipiert. Das LMS ist als „Progressive-Web-Application“ (PWA) konzipiert und auf allen mobilen Endgeräten (Smartphone, Tablet, etc.) nutzbar.

 

Azubi-Net im ‚Stress-Test‘:

Im Rahmen einer ersten Evaluation waren für uns vor allem folgende Punkte ausschlaggebend:  Prüfung der Akzeptanz durch die Zielgruppe (User Experience)​, Prüfung der Nachhaltigkeit, also die Eignung von Azubi-Net zur Vertiefung und Festigung des Gelernten, sowie die Überprüfung​ des Wissenszuwachses in Ergänzung zur analogen Azubi-Class ​und die Wirksamkeit bzgl. der Motivation (und damit Hinweis auf stattgefundene Einstellungs- und ​Verhaltensveränderungen).

In allen abgefragten Punkten sprechen die Ergebnisse der Evaluation für sich:  Azubi-Net stellt für die befragten Auszubildenden eine technisch und gestalterisch ansprechende und abwechslungsreiche Selbstlern-Plattform dar.​ Die große Mehrheit der Befragten bewertete das Azubi-Net-Testmodul als Bereicherung („eher positiv“ und „sehr positiv“).​ Die Bereitstellung der inhaltlichen Module sorgte bei allen Teilnehmern für eine zusätzliche Vertiefung des Wissens (Wissensfragen und ausgewählte Fragen zur User Experience)​. Und bei allen Befragten fand eine deutliche Zunahme der Motivation statt, sich mit den angebotenen Themenbereichen weiter zu beschäftigten und das Gelernte umzusetzen​.

Aber lassen wir doch abschließend die Jugendlichen selbst zu Wort kommen. Hier zwei Stimmen zu Azubi-Net im Rahmen der Evaluation:

„Tolle Idee und Umsetzung! Fand es gut, sein Ergebnis gleich am Ende zu sehen.“​

„Ich persönlich konnte mit den Videos und do it yourself Aufgaben am besten lernen, da ich dabei selbst etwas zu tun habe. Es hat wirklich Spaß gemacht.“

 

Mehr Informationen zu Azubi-Net finden Sie auf der Azubifit-Website unter:

https://www.azubifit.de/produkte/azubi-net/

 

 

 

Aktuelle Gesetzesänderungen Sicherheit und Gesundheit

Masernschutzgesetz – Übergangsfrist verlängert

 

Nach dem Infektionsschutzgesetz müssen Kinder und Beschäftigte von Schulen und Kitas sowie Beschäftigte in Gesundheitseinrichtungen eine Impfung gegen Masern nachweisen. Die Übergangsfrist für die Nachweispflicht (Immunität, Impfung oder Kontraindikation) wurde nun bis 31.12.2021 verlängert (§ 20, Absatz 10 Infektionsschutzgesetz). Dies hat der Bundestag am 04.03.2021 beschlossen, Somit sollen die Organisationen wegen der andauernden Covid-19-Pandemie entlastet werden.

Verlängerung der Frist zum Nachweis des Masernschutzes | Öffentlicher Dienst | Haufe

 

Verlängerte Schulungszeiträume bei Ersthelfern

 

Aufgrund der beschränkten Verfügbarkeit von Erste-Hilfe-Kursen durch die nach Bundesland variierenden Regelungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wird die Fortbildungsfrist vorübergehend auf 3 Jahre erweitert. Nach der DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“ hat der Unternehmer dafür zu sorgen, dass die Ersthelfer „in der Regel“ in Zeitabständen von zwei Jahren fortgebildet werden. Sollte die Fortbildungsfrist aufgrund der Absagen im Rahmen der Coronavirus-Pandemie-Planung überschritten werden, lässt die Forderung insbesondere in der aktuellen Situation einen gewissen Handlungsspielraum offen. Trotzdem sollte auch bei langjährigen und erfahrenen Ersthelfenden die Fortbildungsfrist von 2,5 Jahren möglichst nicht überschritten werden.

BGHM: Ersthelferausbildung

 

Betriebliche Hygienekonzepte

 

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel beinhaltet einen neuen Paragraphen zu betrieblichen Hygienekonzepten. Der Arbeitgeber hat nun auf der Grundlage der Gefährdungsbeurteilung nach § 2 Absatz 1 in einem Hygienekonzept die erforderlichen Maßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz festzulegen und umzusetzen. Das Konzept muss allen Beschäftigten zugänglich sein.

BMAS – SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

Neueste Erkenntnisse über Infektionsrisiko mit SARS-CoV-2

Das Hermann-Rietschel-Institut der TU Berlin gewann in einer aktuellen Studie folgende Ergebnisse bezüglich der Covid-19 Ansteckung über Aerosolpartikel:

 

Auf Basis des Infektionsrisikomodells lassen sich situationsbedingte R-Werte für den gemeinsamen Aufenthalt in Innenräumen voraussagen.

Es wurden dabei verschiedene Innenräume miteinander verglichen und die Anzahl der neuinfizierten Personen durch eine bereits infizierte Person gegenübergestellt. Der situationsbedingte R-Wert in Kulturstätten fällt dabei geringer aus, als in z.B. Klassenzimmern oder Büroräumen.

 

Beispiel: Eine Person im Supermarkt mit Maske hat ein Risiko mit dem Wert  < 1. Das bedeutet, dass sich in dieser Situation maximal eine weitere Person anstecken wird. Im Vergleich dazu hat das Mehrpersonenbüro mit einer 50 % reduzierten Belegung, aber ohne das Tragen einer Maske am Arbeitsplatz, einen Wert von 8. Das bedeutet, dass das Risiko in dieser Situation 8- mal höher ist als im Supermarkt.

In Zeiten von Corona ist daher das richtige Lüftungskonzept besonders wichtig, auch in der allgemein bekannten AHA + C + L Regel (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske + CoronaApp + Lüften), wird das Lüften als Maßnahme extra erwähnt.

Wir beraten Sie gerne zu Ihrem individuellen Lüftungskonzept.

 

Ansprechpartner: Ilan Neidhardt, neidhardt@gesundheitsmanagement.com 

 

 

Quelle: DepositOnce: Covid-19 Ansteckung über Aerosolpartikel – vergleichende Bewertung von Innenräumen hinsichtlich des situationsbedingten R-Wertes (tu-berlin.de)

IfG Berater absolvieren Kurs zum „Retten aus Höhen und Tiefen“

Drei IfG-Berater haben vor kurzem bei der Firma Honeywell in Kalkar in einem zweitägigen Kurs die Ausbildung zum „Retten aus Höhen und Tiefen” erfolgreich absolviert. Damit können künftig auch Arbeitsschutzbegehungen an Arbeitsplätzen mit Absturzgefährdungen von IfG-Beratern durchgeführt werden.

In dem zweitägigen Kurs, der aus einem theoretischen und praktischen Teil bestand, lernten die IfG Berater u.a. wie man sich bei der Besteigung von hochgelegenen Standorten richtig sichert, wie man einen verunfallten Kollegen aus der Höhe abseilt und ihn an einen sicheren Platz bringt, wo er dann von den Rettungskräften versorgt werden kann, sowie das richtige Tragen und Verwenden von persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA). Der Kurs in Kalkar fand auf dem Gelände einer ehemaligen Atomkraftanlage, die niemals in Betrieb ging, statt und bot so den Teilnehmern optimale Voraussetzungen, um auch den praktischen Teil des Kurses sehr realistisch absolvieren zu können. Hier einige Impressionen unserer Berater.

 

You!Mynd − Psychische Gesundheit macht (Berufs-)Schule

Mit dem neuem Berufsschulprojekt You!Mynd beschreitet IfG einen neuen Weg: Die Verknüpfung zwischen betrieblicher und nicht-betrieblicher Gesundheitsförderung. Seit über 30 Jahren unterstützen wir Auszubildende mit unserem Programm „Azubifit“ bei der Entwicklung ihrer Gesundheitskompetenzen. Das Programm folgt der Grundidee, Gesundheit als integralen Bestandteil in der Ausbildung zu platzieren. Der Schritt in die Berufsschule lag für uns daher auf der Hand, da wir die Auszubildenden bzw. Berufsschüler/innen damit doppelt unterstützen können. Durch die Möglichkeit, die Präventionsangebote eng am zukünftigen beruflichen Alltag der Schüler/innen zu orientieren, liegt in diesem Setting eine besondere Möglichkeit zur frühen Prävention psychischer Gesundheitsgefährdungen in der Arbeitswelt.

 

Seit dem 16.02.2021 betreut IfG nun offiziell im Auftrag der vier BKK Landesverbände das You!Mynd Projektbüro und übernimmt die Realisierung der ersten 5 praxisnahen und überwiegend digitalen Unterstützungsangebote zur Förderung der psychischen Gesundheit in Berufsschulen. Kern der Präventionsprodukte ist die Stärkung der folgenden 5 Kompetenzbereiche: Selbstbewusstsein, Selbstorganisation, Sozialkompetenz, Stressregulation und Suchtkompetenz. Mit Beginn des neuen Berufsschuljahres im Spätsommer stehen den Berufsschulen folgende kostenfreie Produkte zur Verfügung:

 

  • Mynd!Check: Mit der digitalen Bedarfsanalyse können die Berufsschüler/innen sehen, wie stark ihre Kompetenzen in den 5 Kompetenzbereichen ausgeprägt sind.
  • Mynd!Cast: In der Podcast-Reihe werden 9 spannende Gesundheitsthemen vom You!Mynd Projektbüro moderiert und diskutiert.
  • Mynd!Game: Mit dem Mynd-Game wird Wissen rund um die 5 Kompetenzbereiche mit einer großen Portion Spaß und Action vermittelt. Dabei dürfen die Schüler/innen auch mal zum Smartphone greifen!
  • Mynd!Class: In der Mynd-Class lernen die Schüler/innen alles rund um das Thema Selbstbewusstsein – im analogen Seminarformat oder alternativ in einem interaktiven Online-Selbstlernprogramm.
  • Mynd!Coach: Der Mynd-Coach ist speziell auf Lehrende zugeschnitten. Hier werden, je nach Bedarf analog oder als Online-Selbstlernprogramm, Informationen rund um You!Mynd sowie die Themen „gesund bleiben im Lehrberuf“ und „gesunden Unterricht gestalten“ vermittelt.

 

In die Konzeption der Präventionsprodukte flossen sowohl die lebensweltspezifischen Voraussetzungen sowie die Präferenzen der Zielgruppe für bestimmte Lernformate mit ein.

Und am 01.06.2021 ist es endlich so weit: Die Projektwebseite www.youmynd.de wird gelauncht.

Schauen Sie doch mal vorbei!

Große Kundenzufriedenheit bei IfG – Ergebnisse der aktuellen Kundenbefragung liegen vor

Ohne Kunden kann kein Unternehmen existieren. Das ist nicht nur eine wirtschaftliche Tatsache, sondern zeigt auch unmissverständlich, wie wichtig ein guter und professioneller Kundenservice und daraus resultierend eine gute Kundenzufriedenheit sein sollte. Die IfG GmbH ist sich dieses Umstandes mehr als bewusst und führt aus diesem Grund regelmäßig im 2-Jahres-Turnus Kundenbefragungen durch. Nun liegen die Resultate der aktuellen Umfrage vor und diese möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

 

Zunächst einmal das Wichtigste in Kürze: Unsere Kunden sind mit IfG und seinen Leistungen sehr zufrieden! Die Gesamtzufriedenheit der befragten Kunden liegt bei 96%!  Als Gründe hierfür wurden vor allem genannt: Kompetenz, Zuverlässigkeit und der gute persönliche Kontakt zu unseren Kunden.

 

Dafür möchten wir uns zunächst einmal recht herzlich bedanken und Ihnen versichern, dass wir auch in den kommenden Jahren mit diesem Vertrauensbeweis genauso so sorgfältig und professionell umgehen werden wie bisher.

 

Schauen wir uns die Resultate der aktuellen IfG-Kundenbefragung nun noch einmal etwas genauer an: Insgesamt gab es 50 Rückmeldungen auf die Befragung 2021. In Bezug auf die allgemeine Zufriedenheit mit dem Unternehmen zeigten sich davon 80% sehr zufrieden, 16% zufrieden und lediglich 4% waren teils-teils zufrieden. Unzufriedene oder gar sehr unzufriedene Kunden gab es keine. Hohe Zufriedenheit mit IfG wurde vor allem bezüglich Fachkompetenz, Zuverlässigkeit, Flexibilität, Freundlichkeit und Erreichbarkeit der Beschäftigten genannt.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt einer Kundenbefragung ist neben der Zufriedenheit aber auch immer die Frage nach Änderungen, Verbesserungen, neuen Produkten und Dienstleistungen. Und auch hier haben wir hilfreiches Feedback erhalten. Unsere Kunden sehen in der Zukunft vor allem einen erhöhten Bedarf an Online-Seminaren, interaktiven Lernplattformen, aber auch Videos und Podcasts. Darüber freuen wir uns sehr, da wir ja gerade mit unserer neuen Abteilung IfG Digital Media diese Kundenbedürfnisse künftig passgenau abdecken können.

 

Abschließend stand für unsere Kunden noch die Frage im Raum, ob sie IfG weiterempfehlen würden. Diese Frage wurde im Rahmen der Kundenbefragung mit 100 % ‚ja‘ beantwortet. Und zwar vor allem hinsichtlich der hochwertigen IfG-Angebote, einer großen Fachkompetenz, der bisherigen sehr guten Zusammenarbeit und einem überdurchschnittlichen Kunden-Service auf allen Ebenen.

 

Wir möchten uns noch einmal für die großartige Resonanz und das damit entgegengebrachte Vertrauen bedanken und möchten unseren Kunden gleichzeitig versichern, dass diese Ergebnisse Ansporn und Versprechen zugleich sind, ihnen auch zukünftig die besten Produkte und Leistungen mit dem bestmöglichen Service anzubieten. Mit Sicherheit. Mehr Gesundheit.

IfG zur Prävention psychischer Gesundheitsgefährdungen in Berufsschulen

Mit der Sensibilisierung für die Förderung der psychischen Gesundheit im Arbeitsleben kann man nicht früh genug beginnen. Studien zeigen, dass fast jede/r 5. Auszubildende sich durch den Betrieb oder die Schule belastet fühlt, über die Hälfte (55%) zeigen stressbedingte Warnsignale auf der körperlichen, emotionalen, kognitiven oder Verhaltensebene 70 % der begonnenen Ausbildungen in Deutschland sind dual organisiert, d.h. es gibt neben der praktischen Arbeit auch den Lernort Berufsschule. Hier sollen die theoretischen Grundlagen gelegt und insbesondere selbstbezogene, sozial-kommunikative und methodische Kompetenzen entwickelt werden. Da darf die psychische Gesundheit nicht fehlen. Im psyGA-Projekt starkkk wurde deshalb ein umfassendes Präventionskonzept entwickelt, dass die Auszubildenden in ihrem Alltag abholt und Lehrende dabei unterstützt das Thema in den Stundenplan zu integrieren. In diesem Rahmen hat Klara Reichenbach vom Institut für Gesundheit und Management dem psyGa-Projekt ein umfassendes Interview zum Thema ‘Prävention psychischer Gesundheitsgefährdungen in Berufsschulen’ gegeben. Darin erfahren Sie, wie Selbstbewusstsein, Selbstorganisation, Sozialkompetenz, Stressregulation und Suchtkompetenz mit psychischer Gesundheit in Berufsschulen zusammenhängen. Zum Interview kommen Sie über diesen Link: www.psyga.info/psychische-gesundheit/psyga-fokus/psychische-gesundheit-in-berufsschulen

Auch darauf muss geachtet werden: Weniger bekannte Vorgaben der SARS-Cov-2-Arbeitsschutzregel

Seit dem Ausbruch der Pandemie sind inzwischen mehrere Regeln und Verordnungen zum Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz rund um SARS-CoV-2 veröffentlicht worden, die letzte im Januar 2021. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird uns SARS-CoV-2, auch Aufgrund der hochansteckenden Mutationen aus England, Südafrika und Brasilien, noch über einen längeren Zeitraum begleiten.

Es ist daher wichtig, dass Sie effektive, effiziente und vor allem rechtskonforme (compliance) Arbeitsschutzkonzepte in Ihrem Unternehmen planen und umsetzen können. Viele Maßnahmen aus Ihrem Konzept sind sicherlich bereits umgesetzt worden, wie zum Beispiel…

  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5m
  • Tragen von medizinischen Gesichtsmasken oder FFP2-Masken
  • Angebot von Homeoffice

Bei der Umsetzung von so vielen Maßnahmen kommt es häufig vor das einige eher unbekannte Aspekte aus den Regeln und Verordnungen zum SARS-CoV-2-Arbeits- und Gesundheitsschutz vergessen werden, und erst dann aufgedeckt werden, wenn das Gewerbeaufsichtsamt zu Besuch war. Wussten Sie zum Beispiel, dass…

  • Ausgewiesen sein muss, wie viele Personen sich in Küchen und Aufenthaltsräumen aufhalten dürfen
  • Spülmaschinen im „Hygienemodus“ (Wassertemperatur über 70°C) betrieben werden müssen
  • Desinfektionsmittel inkl. Nutzungshinweis an allen Druckergeräten zur Verfügung stehen müssen
  • Eine Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung zum Thema mobilen Arbeiten (Homeoffice) erstellt bzw. durchgeführt werden muss

Damit Sie sich sicher sein können, alle Anforderungen der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregeln rechtskonform umgesetzt zu haben, haben wir von der IfG GmbH eine Checkliste mit allen Anforderungen, sowie eine Gefährdungsbeurteilung und eine (online-) Unterweisung zum mobilen Arbeiten für Sie erstellt.

Sollten Sie Interesse an unseren SARS-CoV-2-Tools haben, können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

seibert@gesundheitsmanagement.com 

 

Checken Sie Ihre Gesetzeskonformität mit unsere Software MIAS® System: MIAS-Compliance-Software – IfG – Sicherheit + Gesundheit (gesundheitsmanagement.com)