Drei Tage Weiterbildung beim TÜV SÜD

Kevin Fielder, Vincent Farjot, Florian Wack und Manuel Voigt sind jetzt offiziell qualifiziert, Berufskraftfahrer/innen auszubilden, mit besonderem Fokus auf Gesundheit. 🚛

 

Anfang Dezember waren unsere Berater zur Fortbildung drei intensive Tage in München beim TÜV SÜD, um ihr Wissen zu erweitern und uns für unsere Kundschaft noch besser aufzustellen. Im Rahmen der BKF-Fortbildung (§ 7 BKrFQG) haben sie alle relevanten Kenntnisbereiche der Berufskraftfahrer/innen-Schulung durchlaufen.

 

Unser Schwerpunkt bezieht sich auf gesundheitsrelevante Inhalte wie:
• Ernährung
• Ergonomie
• Stressbewältigung
• Suchtprävention

Gerade diese Themen sind entscheidend für Sicherheit, Leistungsfähigkeit und langfristige Gesundheit im Fahrberuf.

 

Ein wertvolles Feedback vor Ort:
„Es ergibt total Sinn, dass diese Bereiche von Expert/innen aus Gesundheits- und Sportwissenschaften oder Psychologie vermittelt werden – statt ausschließlich von klassischen Fahrlehrern.“

 

In Hamburg setzen wir diesen Ansatz bereits erfolgreich gemeinsam mit der Hamburger Hochbahn AG um und gestalten den Kenntnisbereich ‚Gesund und sicher‘ praxisnah und wirksam.

 

Gesundheit ist das wichtigste Gut – besonders im anspruchsvollen Alltag von Berufskraftfahrer/innen.
3 Tage voller Wissen, Austausch und Weiterentwicklung – vielen Dank dafür und melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie Interesse an diesem Themenfeld haben. Berater springt bei einer Übung.

Aktionstag – Gesund und achtsam durch die Erkältungszeit

Die Immungesundheit fördern… mit allen Sinnen 

 

Im Herbst und Winter beherrscht ein spezielles Gesundheitsthema die deutschen Betriebe: Erkältungskrankheiten.

Die Einstellung vieler Arbeitgeber lautet hier aber: „das müssen wir akzeptieren, da kann man nicht viel gegen machen.“ 

 

Das Institut für Gesundheit und Management möchte nicht nur dieser Aussage widersprechen, sondern darüber hinaus das Thema Immungesundheit mit Spaß und positiven Gefühlen besetzen. 

 

Mit der Aktion „Gesund und achtsam durch die Erkältungszeit“ bieten wir modulare Pakete mit dem Schwerpunktthema Immungesundheit an; perfekt für einen Gesundheitstag, bis hin zur Kurzkampagne. Die Module beinhalten beispielsweise eine Immunbooster Bar mit leckeren Probiermöglichkeiten, ein Glücksrad mit interessanten Fragen rund um das Immunsystem, Hygiene-Checks oder aktive Erholungspausen vor der Licht-Therapielampe und der psycho-neuro-immunologischen Entspannungs-Session. Im Hintergrund können Infodokumente, Rezeptpostkarten oder Immu-Podcasts herausgegeben werden.   

 

Für jede/n ist etwas dabei. Gerne helfen wir Ihnen beim Erstellen Ihres individuellen Immu-Paketes. 

Bei Interesse, melden Sie sich gerne bei uns oder direkt bei Kevin Fielder:

fielder@gesundheitsmanagement.com

Ganzheitliches Coaching für mehr Resilienz, Orientierung und persönliche Weiterentwicklung

In einer Welt voller Veränderungen und Herausforderungen ist es wichtiger denn je, sich selbst und seine Mitarbeitenden gezielt zu stärken. Unser ganzheitliches und erfahrungsbasiertes Coaching-Angebot unterstützt sowohl Unternehmen als auch Einzelpersonen dabei, Resilienz zu entwickeln, Orientierung zu finden und sich persönlich weiterzuentwickeln – beruflich wie privat.

Wir glauben daran, dass jede Person ihre eigenen Antworten in sich trägt. Unser Coaching ist individuell und bedeutet für uns die Arbeit von Mensch zu Mensch. Dabei agieren wir auf Augenhöhe und unterstützen Sie dabei, Ihre eigenen, authentischen Lösungen zu finden – statt vorgefertigte Konzepte zu übernehmen, die nicht wirklich zu Ihnen passen.

Ob berufliche Überlastung, Führungsthemen, familiäre Herausforderungen oder individuelle Fragestellungen: Wir begleiten Sie dabei, Klarheit zu gewinnen, innere Stärke aufzubauen und Ihren eigenen Weg zu finden. Dabei schöpfen wir aus unserem Erfahrungsschatz unserer langjährigen Arbeit als auch einer Kombination aus systemischer Arbeitsweise, Positiver Psychologie und bewährten Coaching-Methoden.

 

Beginnen Sie mit dem ersten Schritt und lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie Coaching Sie persönlich oder Ihr Team gezielt unterstützen kann.

 

Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch!
Weitere Informationen zu unserem Coachingangebot finden Sie hier: www.gesundheitsmanagement.com/ifg/coaching-das-bewegt

 

BEM kann auch einfach sein!

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) ist für Unternehmen Chance und Herausforderung zugleich. Viele Unternehmen leiden unter hohen BEM-Fallzahlen, aber haben zu wenig Personalressourcen für die Bearbeitung der BEM-Fälle und zu lange Wartezeiten bis zum Erstgespräch mit den BEM-Berechtigten. 

Mit unserem neuen Produkt BEM365 kann BEM auch einfach sein!  

Unsere digitale BEM-Plattform BEM365 auf www.bem365.de oder der BEM365-App (künftig im App-Store) bietet Ihnen die Chance, Teile oder sogar den gesamten BEM-Prozess, vom Einladungsmanagement über das Fallmanagement bis zum Reporting, in die Hände unserer professionellen BEM-Spezialisten zu legen.  

Externes BEM mit BEM365: 

  • BEM-Einladungsmanagement inkl. Aufklärungsgespräch 
  • BEM-Fallmanagement: Nachhaltige Wiedereingliederung in den Arbeitsbetrieb 
  • BEM-Care-Management: Umfangreiche Unterstützung in der akuten Krankheitsphase 
  • BEM-Dokumentation inkl. e-Protokollen und e-Signatur 
  • BEM-Reporting: Volle Transparenz über BEM-Verfahren 

Alternativ oder ergänzend dazu stehen wir Ihnen mit individueller Beratung zur Entwicklung und Implementierung maßgeschneiderter BEM-Prozesse zur Seite.  

Die Vorteile von BEM365 liegen klar auf der Hand: Wir arbeiten digital, effizient, rechtssicher und datenschutzkonform und gewährleisten Neutralität und Objektivität während des gesamten BEM-Prozesses. 

Unabhängig davon, wie groß Ihr Unternehmen ist und für welchen Weg Sie sich entscheiden – unser gemeinsames Ziel ist es, BEM als Chance zu nutzen und Ihre Mitarbeitenden erfolgreich wieder in den Arbeitsalltag zu integrieren 

Mehr erfahren Sie hier! 

Weiterhin bieten wir nach wie vor unser BEM-Intensivseminar an – Anmeldung hier!  

Gesundheitsprojekte für IfG-Beschäftigte

Wir, die IfG GmbH, investieren gerne in die Gesundheit unserer Mitarbeitenden!

Die Bedeutung der Mitarbeitergesundheit für den Unternehmenserfolg rückt immer stärker in den Fokus der modernen Unternehmensführung. Denn gesunde Mitarbeitende sind nicht nur leistungsfähiger, sondern auch motivierter und zufriedener.

 

Aus diesem Grund bieten wir unseren Beschäftigten seit letztem Jahr die Möglichkeit einer Urban Sports Club Mitgliedschaft oder die Möglichkeit eines Jobrads an.

 

Mit Urban Sports Club kann das vielfältigste Sport- und Wellnessangebot in Europa mit nur einer Mitgliedschaft genutzt werden. Gerade für unsere Berater ist dieses Angebot besonders interessant, da sie durch die Mitgliedschaft an kein spezifisches Sportstudio und keine feste Stadt gebunden sind.

Dies ermöglicht es, dass unsere Beschäftigten auch während Ihrer Geschäftsreisen in anderen Städten dem Sport ihrer Wahl nachkommen können.

 

Auch das Dienstrad ist eines der beliebtesten Benefits – und das mit gutem Grund. Wer mit dem Fahrrad oder E-Bike zur Arbeit kommt, spart Geld, hält sich fit und ist nachhaltig unterwegs.

 

Zudem haben die IfG-Beschäftigten auch während Ihres Büroalltags die Möglichkeit, kurze aktive Pausen einzubauen.

 

Unser Gesundheitsberater Kevin Fielder zeigt wie es geht.

 

Gesundheitsprojekte Gesundheitsprojekte Kevin

 

Neben den gesundheitlichen Möglichkeiten können ebenfalls attraktive Mitarbeiterrabatte von verschiedenen Marken und Anbietern genutzt werden. Wir bieten folgende Benefits an: Coporate Benefits, Betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen, Edenred Shoppingcard.

 

Hier geht es zu unseren Jobs!

Cybermobbing an Berufsschulen

Cybermobbing ist ein wachsendes Problem, das auch vor Berufsschulen nicht Halt macht. Diese Form des Mobbings findet im digitalen Raum statt und bezieht sich auf beleidigende, erniedrigende oder bedrohliche Handlungen gegenüber einer Person oder einer Gruppe. Hier sind einige Aspekte, die sich mit Cybermobbing an Berufsschulen befassen:

 

Cybermobbing_Formen

 

Die Ursachen von Cybermobbing an Berufsschulen sind vielfältig. Zunächst gibt es die Anonymität, also die Möglichkeit, online anonym zu handeln. Das führt dazu, dass Täter sich sicher fühlen und ohne direkte Konsequenzen handeln zu können. Auch Gruppenzwang und das Bedürfnis, in sozialen Netzwerken akzeptiert zu werden, können zu einer Verstärkung des Mobbings führen. Außerdem kann Konkurrenz unter Schülern (m/w/d) um Noten, Beliebtheit oder berufliche Chancen zu feindseligem Verhalten führen. Leider sind sich viele Jugendliche und junge Erwachsene der ernsthaften Auswirkungen von Cybermobbing nicht bewusst. Auch diese Unwissenheit über Konsequenzen kann Cybermobbing an Berufsschulen befeuern.

 

Die genaue Häufigkeit von Cybermobbing an Berufsschulen kann variieren und ist oft schwer zu erfassen. Dennoch zeigt die Forschung, dass digitales Mobbing unter Jugendlichen ein ernstzunehmendes Problem ist und leider relativ häufig vorkommt. Vor allem die Folgen von Cybermobbing können verheerend sein. Für Betroffene hat das oft psychosozialen Auswirkungen wie Angstzustände, Depressionen, sozialer Isolation und Rückgang der schulischen oder beruflichen Leistungsfähigkeit. In einigen Fällen kann es sogar zu Selbstverletzung oder Suizidgedanken kommen.

 

Was können Betroffene tun?

  1. Sofortige Meldung: Betroffene sollten das Cybermobbing umgehend den Schulbehörden, Lehrern (m/w/d) oder Eltern melden, damit angemessene Maßnahmen ergriffen werden können.
  2. Beweise sammeln: Es ist wichtig, Screenshots oder andere Beweise zu sichern, um das Ausmaß des Mobbings zu dokumentieren.
  3. Privatsphäre-Einstellungen prüfen: Betroffene sollten ihre Privatsphäre-Einstellungen auf sozialen Medien überprüfen und ihre Konten sicherer gestalten.
  4. Unterstützung suchen: Es ist ratsam, sich Unterstützung von Freunden (m/w/d), Familie oder professionellen Beratern zu holen, um das Erlebte zu verarbeiten.
  5. Selbstbewusstsein stärken: Indem man ein gesundes Selbstbewusstsein aufbaut, kann man besser mit Cybermobbing umgehen und sich weniger von den Angriffen beeinflussen lassen.

 

Es ist wichtig, dass Berufsschulen, Lehrer (m/w/d) und Eltern zusammenarbeiten, um das Bewusstsein für Cybermobbing zu schärfen und präventive Maßnahmen zu ergreifen, um diese Art von Gewalt zu verhindern und die Betroffenen angemessen zu unterstützen.

Auch You!Mynd ist ein Projekt, dass sich dieser Problematik annimmt, die Stärkung des Selbstbewusstseins von Berufsschülern (m/w/d) unterstützt und über den Umgang mit (Cyber-)Mobbing aufklärt.

 

Für weitere Informationen besuchen Sie gern unsere Website: YouMynd – Mach was draus!

Gesundheitsprogramme bei MAN

In Zusammenarbeit mit MAN und der Audi BKK haben wir, die IfG GmbH, die Gesundheitsprogramme LöwenStark und LöwenFit, welches bereits seit zwei Jahren erfolgreich durchgeführt wird, für Azubis entwickelt. Diese stellen einen Baustein im Gesamtkonzept Gesundheit bei MAN dar. Ziel ist es, die Auszubildenden für ihre eigene Gesundheit zu sensibilisieren. Unser Berater Jonny Herrmann führt online durch die interaktiv und spannend gestalteten Seminare.

Um was geht es genau?

Bei LöwenStark werden Themen wie Selbstbewusstsein oder Ressourcenmanagement behandelt. Hier erfahren die Auszubildenden, wie sie ihre eigenen Stärken reflektieren können, lernen ihre Ressourcen kennen und wie sie diese einsetzen können. Auch über die Bedeutung von Sozialkompetenz und die Frage, warum wir uns so häufig vergleichen, wird gesprochen. Geklärt wird auch, wie das Zeitmanagement beispielsweise beim Lernen verbessert werden kann. Die jungen Leute können so ihre eigenen Talente und Fähigkeiten entdecken und sich den Weg zu einem größeren Wohlbefinden zeigen lassen.

Um Themen wie Ernährung, Ergonomie, Sucht und Resilienz geht es bei LöwenFit. Es werden Fragen zu ausgewogener Ernährung und zur Stärkung der Rückengesundheit geklärt. Außerdem werden die Teilnehmenden über Mediensucht, Drogen und Alkohol aufgeklärt. Im letzten Modul geht es um die Frage, was die Auszubildenden am meisten stresst und wie sie am besten damit umgehen können. Mit dem Gesundheitsprogramm bekommen die Azubis das Wissen in Hand, mit welchem sich Krankheiten und Arbeitsunfälle vorbeugen lassen.

Modernes Büro Leverkusen

Was steckt dahinter und warum ist es so sinnvoll?

 

Den Großteil der Arbeitszeit verbringen viele von uns sitzend. In den meisten Fällen nicht unter acht Stunden täglich. Umso wichtiger ist es den Mitarbeitenden einen Arbeitsplatz bereitzustellen, welcher ihnen stets ein gesundes Arbeiten ermöglicht. Wir bei IfG lehren unseren Kunden (m/w/d) tagtäglich die Wichtigkeit von Gesundheit und leben dies auch vor. Egal ob kurze Bewegungspausen während der Arbeit oder sportliche Hobbies nach Feierabend, Bewegung ist bei uns ein wichtiges Thema.  

 

So sind all unsere Büros mit höhenverstellbaren Schreibtischen sowie ergonomischen Stühlen und Pezzibällen ausgestattet, um den Bewegungsapparat in Schwung zu halten. 

Unser neuer Standort in Leverkusen geht sogar noch einen Schritt weiter. Hier finden sich neben den ergonomischen Stühlen und Pezzibällen auch ein Deskbike. Das Deskbike ist aufgebaut wie ein Ergometer nur ohne die üblichen Griffe, so kann es bequem zu jedem höhenverstellbaren Tisch gestellt werden. Durch das Treten der Pedale wird die Durchblutung der Oberschenkelmuskulatur angeregt. Bewegung reduziert Zucker und Fett in dieser Muskelgruppe und Blut und Sauerstoff können das Gehirn besser erreichen. 

Fahren und Arbeiten – geht das? Sehr gut, finden unsere Mitarbeitenden am Standort in Leverkusen.  

 

Um genügend Bewegung in den stressigen Arbeitsalltag zu integrieren, sollten auch die Pausen aktiv gestaltet werden.  

 

Aus diesem Grund gibt es neben den Bewegungsmöglichkeiten während der Arbeitszeit auch Faszienrollen, Therabänder sowie Slings für kurze Trainingseinheiten in den Pausenzeiten. So wird nicht nur die Gesundheit erhalten, sondern auch die Konzentrationsfähigkeit für ein effektiveres Arbeiten gestärkt. Eine höhere Leistungsfähigkeit der Beschäftigen steigert zudem auch den Umsatz ihres Unternehmens, daher ist es besonders sinnvoll, in diesem Bereich in seine Mitarbeitenden und deren Gesundheit zu investieren. 

Versuchen Sie es auch und gestalten Sie Ihren Arbeitsalltag sowie den Ihrer Beschäftigten aktiver. 

 

Aktivpause – IfG Sicherheit + Gesundheit. (gesundheitsmanagement.com)

Sprachsensiblere Unterrichtsgestaltung an Berufsschulen

Rund 21.300 Geflüchtete nahmen 2018/19 an Maßnahmen der vorberuflichen Bildung teil. Hinzu kommen 3.000 Teilnehmer (m/w/d) an Sondermaßnahmen für Geflüchtete zur Ausbildungsförderung. 13.433 Personen konnten einen Ausbildungsvertrag abschließen (vgl. S. 70/71).

 

Dennoch existieren für Ausbildungssuchende mit Fluchthintergrund Hindernisse auf verschiedensten Ebenen, welche den erfolgreichen Abschluss der Maßnahme bzw. der Ausbildung beeinflussen. Dazu zählen u. a. ein prekärer Aufenthaltsstatus, eine beengte Wohnsituation, wenig Ruhe und Privatsphäre (vgl. S. 71). Auch der Aspekt der Sprachkompetenz in der Berufssprache Deutsch spielt hier eine nicht unwesentliche Rolle.

Vogt & Heinemann haben sich in ihrem Artikel „‚Berufsschule auch ist nicht so wie Deutschkurs …‘ – Der Lernort Berufsschule aus der Sicht von jugendlichen Geflüchteten“ (2021) mit der Herausforderung „Mehrsprachigkeit“ an deutschen Berufsschulen befasst.

 

Anhand von Interviews mit geflüchteten Jugendlichen konnten Sie feststellen, dass vor allem der pädagogische Umgang eine wichtige Rolle spielt.

Demnach hat beispielsweise Taron überhaupt keine Chance, sich mit den fachlich-inhaltlichen Themen zu beschäftigen, da schon allein das Zuhören und Verstehen der Aufgabenstellung die größte Herausforderung darstellt (vgl. S. 79).

 

Vogt & Heinemann identifizierten daher drei Impulse, die zukünftig zu einer sprachsensibleren Gestaltung von Fachunterricht beitragen könnten:

 

  • Migrationsbedingte Mehrsprachigkeit zur Normalität machen
  • Migrationsbedingte Mehrsprachigkeit als Ressource nutzen
  • Migrationsbedingte Mehrsprachigkeit nicht begrenzen, sondern bestärken

 

Was das bedeutet und wie genau das aussehen könnte? Lesen Sie hier: „Berufsschule auch ist nicht so wie Deutschkurs …“ – Der Lernort Berufsschule aus der Sicht von jugendlichen Geflüchteten

Ausreichend und klimafreundlich Trinken

Jeder weiß, dass wir täglich in etwa 1,5 Liter Wasser trinken sollten. Dazu zählen Leitungswasser, Mineralwasser sowie ungesüßte Früchte- und Kräutertees.

Bei steigenden Temperaturen im Sommer oder bei sportlicher Betätigung kann und darf die Trinkmenge gut und gerne auf das 3–4-fache gesteigert werden. Der tatsächliche Bedarf ist jedoch abhängig von Alter, Geschlecht und Körpergröße und kann auch variieren.

 

Damit der Genuss von Leitungswasser jederzeit und ohne Einschränkungen für uns möglich ist, unterliegt die Wasserqualität in Deutschland der sogenannten Trinkwasserverordnung. Das bedeutet, dass unser Trinkwasser regelmäßig untersucht und geprüft wird. Wenn es um die Wasserqualität geht, kommt man an dem Begriff ‚Wasserhärte‘ nicht vorbei. Die Wasserhärte beschreibt ausschließlich die Konzentration der im Wasser befindlichen Calcium- und Magnesium-Ionen und hat keinen negativen Einfluss auf unsere Gesundheit.

 

Trotz der guten Trinkwasserqualität unseres Leitungswassers, greifen nach wie vor viele zu Wasser aus Flaschen. Durch diverse Werbungen wird uns vermittelt, dass das gekaufte Wasser aus dem Supermarkt aufgrund der vielen zugesetzten Mineralien besonders gesund sei und unser Körper all diese Stoffe dringend benötigt.  Doch das ist falsch! Wasser ist kein Nahrungsmittel, welches unserem Körper wichtige Stoffe zusetzt. Wasser hat vielmehr die Aufgabe Schadstoffe aus unserem Körper hinaus zu spülen, um anderen Stoffen zu helfen sich in unseren Körpern zu bewegen, so Prof. Ingo Froböse gegenüber Planet Wissen.

Eine 2020 in Auftrag gegebene Studie, die herausfinden sollte, wie viel CO2 wir durch den Umstieg von Flaschen- auf Leitungswasser einsparen könnten, hat Interessantes herausgefunden. So wurde nach detaillierter Berechnung der CO2-Emission festgestellt, dass man bei Mineralwasser (aus Flaschen) 202,74g CO2 pro Liter und bei Leitungswasser auf 0,35g CO2 pro Liter kommt. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass für Mineralwasser aus der Flasche die 586-fache Emission gegenüber Leitungswasser anzusetzen ist. Rechnet man also den gesamten Konsum von Mineralwasser einmal hoch, könnten wir in Deutschland, laut der Studie von GUTcert, drei Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen, das entspricht 1,5-mal so viel wie durch den innerdeutschen Flugverkehr entsteht.

Quelle: https://atiptap.org/files/studie_gutcert_pcf_wasser.pdf