IfG GmbH – Mit Sicherheit. Mehr Gesundheit.

Seit 32 Jahren sind wir Dienstleister im Bereich Sicherheit und Gesundheit in Organisationen. Wir haben in den letzten Jahren ein einzigartiges Produktportfolio entwickelt und decken dabei die Geschäftsfelder Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin, Digital Media und betriebliches Gesundheitsmanagement ab.

Die IfG steht für gleichbleibende Qualität seit über 30 Jahren, einer Kundenzufriedenheit von über 90 %, feste Kontaktpersonen und für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Im Rahmen unserer arbeitsmedizinischen und arbeitssicherheitstechnischen Betreuung bieten wir Beratungsleistung auf gesetzlicher Grundlage (DGUV Vorschrift 2 sowie Arbeitssicherheitsgesetz ASiG) und nach den Vorgaben der Unfallversicherungen. Aber auch die Gestaltung sicherer und gesunder Arbeitsplätze und Arbeitsprozesse zur Vermeidung von Verletzungen, Unfällen und arbeitsbedingter Erkrankungen stehen bei uns im Fokus.

Neben dem Thema Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin decken wir auch den Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) sowie betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) ab. Immer mehr Betriebe nehmen messbare Engpässe in ihrer Leistungserstellung war, weil ihre Belegschaft den Anforderungen nicht mehr uneingeschränkt gewachsen ist. Unzufriedenheiten und steigende Fehlzeiten unter der Belegschaft sind mögliche Folgen. Antworten auf diese Phänomene sind z. B. abteilungsorientierte Workshops zur Gesundheitspotentialanalyse, Einführung von Arbeitsplatzprogrammen oder eines Fehlzeitenmanagementsystems.

Erfahrungsbericht Ausbildung Arbeitsschutzmanagementbeauftragter und interner Auditor (m/w/d) nach DIN ISO 45001

Unsere Weiterbildung zum Arbeitsschutzmanagementbeauftragten und internen Auditor (m/w/d) nach DIN ISO 45001 begeistert durch innovative Methoden und besteht grundsätzlich aus 3 Teilen:

  • Optionales Einführungsseminar (1 Stunde)
  • Selbstlernphase (ca. 20 Stunden / Online-Lernplattform in Kombination mit dem Praxishandbuch)
  • Seminar inklusive Prüfung (6 Stunden)

 

Hier der Erfahrungsbericht eines Teilnehmenden unserer Ausbildung:

Besonders gut gefallen hat mir die überwiegend papierlose Lernphase. Das Lernmaterial wurde mit Hilfe der online Lernplattform sehr gut vermittelt. Durch diese Plattform konnte der zeitliche Aufwand enorm verringert werden, da das meist lästige Seiten finden in Büchern oder Heftern durch die übersichtliche Darstellung der Lerninhalte weggefallen ist. Zudem wurden die Inhalte der Selbstlernphase durch diverse Audiodateien ergänzt, was das Lernerlebnis meiner Meinung nach sehr angenehm gestaltet hat. Neben der zur Verfügung gestellten Lernplattform bekommt man außerdem das „Praxishandbuch zur DIN ISO 45001“, welches von Herrn Dr. Christian Weigl, dem Referenten der Ausbildung persönlich verfasst wurde, zugeschickt. Durch das Praxishandbuch wurden weitere genaue Einblicke in die Tätigkeiten eines Arbeitsschutzmanagementbeauftragten gegeben. Auch die Zwischentest auf der Online-Plattform waren hilfreich, um einerseits seinen Lernfortschritt selbst zu kontrollieren und um andererseits auf die Fragen in der Prüfung vorbereitet zu werden.

Am eigentlichen Seminartag fand ich die Seminaraufgliederung sehr nützlich. Vormittags konnten Fragen zur Prüfung, welche gegen Mittag stattgefunden hat, nochmals mit Herrn Dr. Weigl besprochen werden und die Gruppenarbeiten am Nachmittag waren wichtig, um auch in die Praxis zu kommen und das Erlernte umsetzen zu können.

 

Hier die Termine der kommenden Veranstaltungen:

Auswertung Umfrage: Zusammenhang BGM und ISO 45001

Auswertung der Umfrage des Zusammenhangs von BGM (betriebliches Gesundheitsmanagement), rechtlichen Anforderungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz und der DIN ISO 45001 (Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit)

 

Vielfach erscheinen die Organisationsstrukturen und Themenfelder des betrieblichen Gesundheitsmanagements und der betrieblichen Gesundheitsförderung vom Arbeitsschutz gedanklich weit entfernt.

 

In unserem Artikel „Der Zusammenhang von BGM, rechtlichen Anforderungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz und der DIN ISO 45001“ konnten Sie erkennen, dass in vielen klassischen Arbeitsschutz-Regularien BGM-Anforderungen enthalten sind. Die Frage, ob im Arbeitsschutz BGM steckt, konnte also mit einem eindeutigen „Ja“ beantwortet werden.

 

Die Frage, ob denn auch Inhalte der DIN ISO 45001 BGM-Strukturen und BGM-Thematiken beinhalten, konnte ebenfalls mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden.

Denn BGM kann durch die Orientierung an den Anforderungen der DIN ISO 45001, genauso wie der klassische Arbeitsschutz noch strukturierter gestaltet werden.

 

Nun stellen sich jedoch die Fragen:

  • Warum aber orientieren sich zu wenig BGM-Verantwortliche zumindest an den Arbeitsschutzregularien?
  • Warum arbeiten Arbeitsschützer und BGM-Verantwortliche zu wenig zusammen?
  • Und warum kennen und nutzen BGM-Verantwortliche die Anforderungen der DIN ISO 45001 nicht für ihre tägliche Praxis?

Genau hierzu haben wir eine Umfrage gestartet. Über die Ergebnisse möchten wir Sie nun im weiteren Verlauf genauer informieren.

 

 

In Welcher Branche sind Sie tätig?

In Welcher Branche sind Sie tätig? Diagramm

 

 

Sind Sie der Meinung, dass BGM und Arbeitsschutz zusammengehören?

Sind Sie der Meinung, dass BGM und Arbeitsschutz zusammengehören? Diagramm

 

Warum orientieren sich Ihrer Meinung nach zu wenig BGM-Verantwortliche zumindest an den Arbeitsschutzregularien?

 

Ein großer und häufig genannter Punkt, warum sich Ihrer Meinung nach zu wenig BGM-Verantwortliche an den Arbeitsschutzregularien orientieren ist die Unkenntnis der Thematik, aufgrund von ungeschultem Personal. Hier sind die Punkte „fehlendes Wissen, fehlende Erkenntnis der eigentlichen Wichtigkeit und Tragweite sowie Desinteresse“ gefallen.

Außerdem finden BGM-Maßnahmen laut den Befragten oftmals nur temporär statt oder werden eher zur Teambildung genutzt.

Das Thema Arbeitsschutz wird mit den vielen Gesetzen, Verordnungen und Vorschriften im Allgemeinen als zu umfangreich und trocken angesehen, weshalb sich viele BGM-Verantwortliche nicht an den Arbeitsschutzregularien orientieren.

 

Warum arbeiten Ihrer Meinung nach Arbeitsschützer und BGM-Verantwortliche zu wenig zusammen?

 

„Unkenntnis aufgrund von ungeschultem Personal“ wurde auch hier bei einem Großteil der Probanden als Antwort angegeben.

Zusätzlich ist der Umfrage zu entnehmen, dass oftmals die Synergie-Effekte nicht betrachtet werden.

Ein Grund der geringen Zusammenarbeit beruht Ihrer Meinung nach ebenso auf dem fehlenden Informationsaustausch, fehlender Zeit oder dem fehlenden Verständnis beider Parteien füreinander.

 

Warum kennen oder nutzen Ihrer Meinung nach BGM-Verantwortliche die Anforderungen der DIN ISO 45001 nicht für Ihre tägliche Praxis?

 

Auch bei dieser Frage, spielt der Grund „Unkenntnis aufgrund von ungeschultem Personal“ eine große Rolle.

Viele finden hierbei, dass während der BGM-Ausbildung die DIN ISO 45001 unzureichend behandelt werden und das ganze aktuell noch zu praxisfremd ist.

Ebenfalls wird ein unzureichendes / mangelndes Verständnis des Normgremiums bzgl. des HLS (High Level Structure) angegeben sowie eine unzureichende Informationserbringung durch die BG.

 

Wie könnte eine Verknüpfung von BGM und dem Arbeitsschutz / DIN ISO 45001 Ihrer Meinung nach verbessert werden?

 

Als Verbesserungsvorschlag wurde unter anderem genannt, dass Unternehmer nur geschultes Personal – qualifizierte Gesundheitsmanager mit Ausbildung oder Studium – anstellen sollen.

Zusätzlich wäre eine Änderung des Ausbildungsprogramms denkbar. Hierbei sollten Gesundheitsmanager die Grundlagen der Arbeitsschützer kennenlernen und andersherum.

Weitere Vorschläge sind die Einführung stärkerer Vorschriften und Normen im BGM sowie die Abänderung der DIN ISO 45001 um sie praktischer und nützlicher für den betrieblichen Alltag zu gestalten.

Zudem sollte die Kommunikation und der Informationsaustausch zwischen Arbeitsschützern und BGM-Verantwortlichen verbessert werden.

 

Vielen Dank an alle, die mitgemacht und die Fragen beantwortet  haben.

 

Wir sind auch der Meinung, dass er daran liegen kann, dass die Akteure von unterschiedlichen Ausbildungsrichtungen entstammen und damit ein unterschiedliches Mindset zu den Themen haben. Des Weiteren werden sie in der betrieblichen Organisation oftmals unterschiedlichen Einheiten zugeordnet und agieren aufgrund unterschiedlicher rechtlicher Grundlagen und Fördermöglichkeiten. Somit wird eine Trennung vollzogen, die thematisch eigentlich nicht existent ist und auch rechtlich nicht gewollt.

Es gibt also definitiv Optimierungsbedarf, sodass in Zukunft BGM und der Arbeitsschutz auch in der Praxis besser verknüpft werden.

 

Eine Möglichkeit finden Sie hier bei uns, in der Ausbildung zum/zur betrieblichen Gesundheitsmanager*in kombiniert mit dem/der internen Auditor*in nach DIN ISO 45001