You!Mynd

Wir als You!Mynd-Projektbüro sagen: „Auf geht´s! Lassen Sie uns gemeinsam Berufsschülerinnen und Berufsschüler bei ihrer psychischen Gesundheit unterstützen.“

 

Die Schule ist abgeschlossen, die erste selbstständige Phase im Leben beginnt. Eigene Strukturen werden geschaffen, der Kompass richtet sich aus. Damit das alles gesund und organisch wachsen kann, wollen wir die jungen Erwachsenen an Berufsschulen in Deutschland unterstützen.

Egal, ob Seminar (Mynd!Class), analog-digitales Serious-Game (Mynd!Game), Podcasts (Mynd!Cast), Bedarfsanalyse (Mynd!Check) oder ein Programm für Lehrpersonal (Mynd!Coach).

 

Wir vermitteln Gesundheit und Selbstbewusstsein und Sie bestimmen in direkter Absprache mit uns, dem You!Mynd-Projektbüro, wie das Projekt an Ihrer Schule gestaltet werden soll. Die passende BKK unterstützt Sie mit entsprechenden Mitteln, sodass eine freie Entfaltung sowie eine flexible Anpassung von Inhalten möglich sind.

 

Ab sofort haben wir auch unseren eigenen You!Mynd-Newsletter, der Sie über alle Events, Neuerungen und noch vieles mehr informiert. Melden Sie sich an, um nichts mehr rund um You!Mynd zu verpassen!

 

IfG GmbH – Mit Sicherheit. Mehr Gesundheit.

Seit 32 Jahren sind wir Dienstleister im Bereich Sicherheit und Gesundheit in Organisationen. Wir haben in den letzten Jahren ein einzigartiges Produktportfolio entwickelt und decken dabei die Geschäftsfelder Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin, Digital Media und betriebliches Gesundheitsmanagement ab.

Die IfG steht für gleichbleibende Qualität seit über 30 Jahren, einer Kundenzufriedenheit von über 90 %, feste Kontaktpersonen und für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Im Rahmen unserer arbeitsmedizinischen und arbeitssicherheitstechnischen Betreuung bieten wir Beratungsleistung auf gesetzlicher Grundlage (DGUV Vorschrift 2 sowie Arbeitssicherheitsgesetz ASiG) und nach den Vorgaben der Unfallversicherungen. Aber auch die Gestaltung sicherer und gesunder Arbeitsplätze und Arbeitsprozesse zur Vermeidung von Verletzungen, Unfällen und arbeitsbedingter Erkrankungen stehen bei uns im Fokus.

Neben dem Thema Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin decken wir auch den Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) sowie betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) ab. Immer mehr Betriebe nehmen messbare Engpässe in ihrer Leistungserstellung war, weil ihre Belegschaft den Anforderungen nicht mehr uneingeschränkt gewachsen ist. Unzufriedenheiten und steigende Fehlzeiten unter der Belegschaft sind mögliche Folgen. Antworten auf diese Phänomene sind z. B. abteilungsorientierte Workshops zur Gesundheitspotentialanalyse, Einführung von Arbeitsplatzprogrammen oder eines Fehlzeitenmanagementsystems.

Betriebliche Eingliederung auch bei psychischen Erkrankungen erfolgreich!

Die psychischen Erkrankungen bei Beschäftigten treten auch in der Arbeitswelt häufiger auf und mit ihnen sind längere Abwesenheiten vom Arbeitsplatz verbunden. Neben den Muskel-Skelett-Erkrankungen sind psychische Störungen die häufigsten Ursachen für ein betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM).

 

Doch auch BEM-Fälle aufgrund psychischer Erkrankungen können erfolgreich gelöst werden. Voraussetzung ist die Bereitschaft des Arbeitgebers den Betroffenen eine Chance zu geben, die Öffnung des Betroffenen gegenüber dem BEM-Berater, selbstverständlich unter der Wahrung des Datenschutzes und ein „langer Atem“ aller Beteiligten, um auch bei kleineren Rückschlägen nicht gleich aufzugeben.

 

So konnte eine 47-jährige stellvertretende Personalleiterin mit mittelschweren Depressionen wieder eingegliedert werden. Nach einer psychosomatischen Reha sowie einer intensiven Psychotherapie ermöglichte der Arbeitgeber eine stufenweise Wiedereingliederung über 8 Wochen. Die Arbeitszeit wurde auf 75% reduziert und die Betroffene erledigt nun nach langsamer und intensiver Einarbeitung einfache Aufträge in der Einkaufsabteilung, ohne Personalverantwortung und ohne arbeitsrechtlich schwierige Situationen.

 

Ein Mitarbeiter der IT-Abteilung mit einer manisch-depressiven Akzentuierung arbeitet nun nicht mehr in direktem Kundenkontakt, sondern kümmert sich um die Passung aller EDV-Geräte in die bestehenden IT-Systeme. Auch bei ihm arbeiteten BEM-Berater, Therapeuten der stationären Reha und Ambulanz aufgrund von vorliegenden Schweigepflichtsentbindungen „Hand-in-Hand“. Besonders hilfreich für den BEM-Prozess ist es, wenn Fachärzte für Gutachten schnell zur Verfügung stehen. Deshalb hat die IfG mit den regionalen ärztlichen Verbänden Vereinbarungen getroffen, um dies sicherzustellen.

 

Weitere Information erhalten sie in unseren Seminaren:

 

 

Fachkräfte gewinnen – entwickeln – binden

21.06.2022 | AOK PLUS Netzwerktreffen Mittelstand – Unternehmen Gesundheit

Endlich war es wieder soweit – nach einer längeren pandemiebedingten Pause veranstaltete die AOK PLUS in Kooperation mit IfG vergangene Woche das Netzwerktreffen Mittelstand für Geschäftsleute aus der Region Leipzig. Ganz nach dem Motto „Klein ist besser!“ richtete sich das Programm speziell an kleine und mittelständische Unternehmen, deren Beschäftigte jeden Tag Großes leisten. Gerade der Mittelstand muss sich täglich massiven Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel stellen. Wir haben hinterfragt, wie die Gesundheit der Beschäftigten dabei gestärkt und sogar zum Wettbewerbsvorteil werden kann.

Dieses Mal wurde das Event in einem ganz besonderen, hybriden Format umgesetzt. Die Teilnehmenden hatten die Wahl, das Bühnenprogramm live vor Ort am Mediencampus in Leipzig zu erleben oder sich als Online-Besucher/in interaktiv im Livestream dazu zu schalten.

Das Moderationsteam bestehend aus Frau Sachse und Frau Schwager von der AOK PLUS hatten spannende Gäste geladen. Herr Forth, Regionalgeschäftsführer der AOK PLUS richtete ein Grußwort ans Publikum. Als Keynote-Speaker hielt Herr Dr. Weinreich von IfG einen aufschlussreichen Beitrag zum Thema „Wie Gesundheit zum Erfolgstreiber im Mittelstand wird“. Ganz besonders freuten wir uns über das Engagement unserer Praxisbetriebe aus der Region Leipzig. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion durften wir drei außergewöhnliche Betriebe und deren Geschäftsführung aus verschiedensten Branchen vorstellen, die in Sachen betrieblicher Gesundheitsförderung innovativ und tatkräftig unterwegs sind und deren Storys eine echte Inspiration für die Zuhörerschaft waren. Die AOK PLUS zeigte sich als starker Partner für kleine Betriebe und lieferte hochwertige Informationen, konkrete Gestaltungsansätze und Förderungsmöglichkeiten. Gerahmt wurde der Nachmittag von Jazz-Pianist Johannes Hoffmann, der das Publikum am Blüthner-Flügel mit seinen Improvisationen begeisterte. Egal ob live oder online – bei der After-Show Party wurden Erfahrungen ausgetauscht, Kontakte geknüpft und vor allem Gesundheit als unglaublich schlagkräftiges Potential für alle Unternehmen entdeckt.

Neugierig geworden? Das gesamte Programm in voller Länge wird demnächst im Fachportal für Arbeitgeber der AOK PLUS veröffentlicht. Seien Sie nächstes Mal mit dabei!

Lassen Sie sich von uns zum betrieblichen Gesundheitsmanager (m/w/d) ausbilden!

„Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen“, so lautet die Definition der WHO. Bedeutet dies im Umkehrschluss, dass ich nicht gesund bin, sobald dieser vollkommene Zustand in einer der drei Ebenen nicht mehr vorherrscht? Herrscht überhaupt jemals ein vollkommenes Wohlbefinden auf allen drei Ebenen? Nicht ohne Grund gibt es eine Vielzahl an Definitionen zu Gesundheit. Wenn es bereits bei der Definition von Gesundheit verschiedenste Meinungen gibt, wie soll dann durch BGM die individuelle und kollektive Gesundheit der Beschäftigten dauerhaft erhalten oder verbessert werden, wo gesunde Angestellte doch die Zukunft sind?

 

Dafür müssen Unternehmen aktiv werden! Gerade im Hinblick auf den Anstieg psychischer Belastungen im Berufsalltag, unserer immer älter werdenden Gesellschaft sowie weiterer Phänomene. Dabei erledigt sich Gesundheitsarbeit allerdings nicht „nebenbei“, sondern benötigt frischen Drive in der Führung, motivierte Fachkräfte und moderne Methoden in der Umsetzung.

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist eine anspruchsvolle Managementaufgabe mit einer Reihe von Analyse-, Integrations- und Kooperationserfordernissen.

 

Welche das genau sind und wie Sie das Ganze in Ihrem Unternehmen anwenden und umsetzen können, erfahren Sie in unserer Ausbildung zum betrieblichen Gesundheitsmanager (m/w/d).

Auswertung Umfrage: Zusammenhang BGM und ISO 45001

Auswertung der Umfrage des Zusammenhangs von BGM (betriebliches Gesundheitsmanagement), rechtlichen Anforderungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz und der DIN ISO 45001 (Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit)

 

Vielfach erscheinen die Organisationsstrukturen und Themenfelder des betrieblichen Gesundheitsmanagements und der betrieblichen Gesundheitsförderung vom Arbeitsschutz gedanklich weit entfernt.

 

In unserem Artikel „Der Zusammenhang von BGM, rechtlichen Anforderungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz und der DIN ISO 45001“ konnten Sie erkennen, dass in vielen klassischen Arbeitsschutz-Regularien BGM-Anforderungen enthalten sind. Die Frage, ob im Arbeitsschutz BGM steckt, konnte also mit einem eindeutigen „Ja“ beantwortet werden.

 

Die Frage, ob denn auch Inhalte der DIN ISO 45001 BGM-Strukturen und BGM-Thematiken beinhalten, konnte ebenfalls mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden.

Denn BGM kann durch die Orientierung an den Anforderungen der DIN ISO 45001, genauso wie der klassische Arbeitsschutz noch strukturierter gestaltet werden.

 

Nun stellen sich jedoch die Fragen:

  • Warum aber orientieren sich zu wenig BGM-Verantwortliche zumindest an den Arbeitsschutzregularien?
  • Warum arbeiten Arbeitsschützer und BGM-Verantwortliche zu wenig zusammen?
  • Und warum kennen und nutzen BGM-Verantwortliche die Anforderungen der DIN ISO 45001 nicht für ihre tägliche Praxis?

Genau hierzu haben wir eine Umfrage gestartet. Über die Ergebnisse möchten wir Sie nun im weiteren Verlauf genauer informieren.

 

 

In Welcher Branche sind Sie tätig?

In Welcher Branche sind Sie tätig? Diagramm

 

 

Sind Sie der Meinung, dass BGM und Arbeitsschutz zusammengehören?

Sind Sie der Meinung, dass BGM und Arbeitsschutz zusammengehören? Diagramm

 

Warum orientieren sich Ihrer Meinung nach zu wenig BGM-Verantwortliche zumindest an den Arbeitsschutzregularien?

 

Ein großer und häufig genannter Punkt, warum sich Ihrer Meinung nach zu wenig BGM-Verantwortliche an den Arbeitsschutzregularien orientieren ist die Unkenntnis der Thematik, aufgrund von ungeschultem Personal. Hier sind die Punkte „fehlendes Wissen, fehlende Erkenntnis der eigentlichen Wichtigkeit und Tragweite sowie Desinteresse“ gefallen.

Außerdem finden BGM-Maßnahmen laut den Befragten oftmals nur temporär statt oder werden eher zur Teambildung genutzt.

Das Thema Arbeitsschutz wird mit den vielen Gesetzen, Verordnungen und Vorschriften im Allgemeinen als zu umfangreich und trocken angesehen, weshalb sich viele BGM-Verantwortliche nicht an den Arbeitsschutzregularien orientieren.

 

Warum arbeiten Ihrer Meinung nach Arbeitsschützer und BGM-Verantwortliche zu wenig zusammen?

 

„Unkenntnis aufgrund von ungeschultem Personal“ wurde auch hier bei einem Großteil der Probanden als Antwort angegeben.

Zusätzlich ist der Umfrage zu entnehmen, dass oftmals die Synergie-Effekte nicht betrachtet werden.

Ein Grund der geringen Zusammenarbeit beruht Ihrer Meinung nach ebenso auf dem fehlenden Informationsaustausch, fehlender Zeit oder dem fehlenden Verständnis beider Parteien füreinander.

 

Warum kennen oder nutzen Ihrer Meinung nach BGM-Verantwortliche die Anforderungen der DIN ISO 45001 nicht für Ihre tägliche Praxis?

 

Auch bei dieser Frage, spielt der Grund „Unkenntnis aufgrund von ungeschultem Personal“ eine große Rolle.

Viele finden hierbei, dass während der BGM-Ausbildung die DIN ISO 45001 unzureichend behandelt werden und das ganze aktuell noch zu praxisfremd ist.

Ebenfalls wird ein unzureichendes / mangelndes Verständnis des Normgremiums bzgl. des HLS (High Level Structure) angegeben sowie eine unzureichende Informationserbringung durch die BG.

 

Wie könnte eine Verknüpfung von BGM und dem Arbeitsschutz / DIN ISO 45001 Ihrer Meinung nach verbessert werden?

 

Als Verbesserungsvorschlag wurde unter anderem genannt, dass Unternehmer nur geschultes Personal – qualifizierte Gesundheitsmanager mit Ausbildung oder Studium – anstellen sollen.

Zusätzlich wäre eine Änderung des Ausbildungsprogramms denkbar. Hierbei sollten Gesundheitsmanager die Grundlagen der Arbeitsschützer kennenlernen und andersherum.

Weitere Vorschläge sind die Einführung stärkerer Vorschriften und Normen im BGM sowie die Abänderung der DIN ISO 45001 um sie praktischer und nützlicher für den betrieblichen Alltag zu gestalten.

Zudem sollte die Kommunikation und der Informationsaustausch zwischen Arbeitsschützern und BGM-Verantwortlichen verbessert werden.

 

Vielen Dank an alle, die mitgemacht und die Fragen beantwortet  haben.

 

Wir sind auch der Meinung, dass er daran liegen kann, dass die Akteure von unterschiedlichen Ausbildungsrichtungen entstammen und damit ein unterschiedliches Mindset zu den Themen haben. Des Weiteren werden sie in der betrieblichen Organisation oftmals unterschiedlichen Einheiten zugeordnet und agieren aufgrund unterschiedlicher rechtlicher Grundlagen und Fördermöglichkeiten. Somit wird eine Trennung vollzogen, die thematisch eigentlich nicht existent ist und auch rechtlich nicht gewollt.

Es gibt also definitiv Optimierungsbedarf, sodass in Zukunft BGM und der Arbeitsschutz auch in der Praxis besser verknüpft werden.

 

Eine Möglichkeit finden Sie hier bei uns, in der Ausbildung zum/zur betrieblichen Gesundheitsmanager*in kombiniert mit dem/der internen Auditor*in nach DIN ISO 45001

IfG entwickelt Bedarfsanalysen und Podcasts für Berufsschulen

Im Rahmen unseres Berufsschulprojekts You!Mynd – Mach was draus! entwickeln wir praxisorientierte analoge und digitale Präventionsangebote zur Förderung der psychischen Gesundheit. Im Mittelpunkt steht die Förderung der 5 Kompetenzbereiche Selbstbewusstsein, Selbstorganisation, Sozialkompetenz, Stressregulation und Suchtkompetenz. Heute stellen wir die ersten zwei Produkte vor: den Mynd!Check und die Mynd!Casts. Sie dienen den Berufsschulen als optimaler Einstieg in das Projekt!

 

Der Mynd!Check ist eine kurze Bedarfsanalyse bestehend aus 5 Kurztests (einer zu jedem der 5 Kompetenzbereiche) mit jeweils 5 Fragen. Die Bedarfsanalyse dient der eigenen Standortbestimmung (Wo stehen die Schüler/innen in den 5 Kompetenzbereichen?) und der Analyse derjenigen Kompetenzbereiche, welche noch nicht ausreichend ausgeprägt sind und durch You!Mynd gefördert werden sollen. Der Mynd!Check eignet sich als Einstieg in die Thematik und kann zum Beispiel gut zur Auswahl passender Podcast-Themen (Mynd!Casts) verwendet werden. Den Mynd!Check finden Sie kostenfrei hier – probieren Sie es doch gleich mal aus!

 

In unserer Podcast-Reihe (Mynd!Cast) werden verschiedene Themen zu den 5 Kompetenzbereichen vom Projektbüro diskutiert (z. B. gesunder Schlaf, Mobbing und Kommunikation). Neben interessanten Fakten kommen auch betroffene Jugendliche sowie Expert/innen mit fachlichem Input und praktischen Tipps zu Wort. Die Folgen dauern 10 bis 20 Minuten und sind hier kostenfrei verfügbar. Hören Sie doch mal rein!

 

Im kommenden Newsletter stellen wir Ihnen ein weiteres Präventionsangebot, das Mynd!Game, vor!