ESG Rating und die DIN ISO 45001

ESG-Kriterien gewinnen vor allem für international agierende Unternehmen deutlich an Bedeutung. Environment (Umwelt), Social (Soziale Standards), Government (Führung) sind die Oberbegriffe, die für ESG stehen und nach welchen ein Rating durchgeführt werden kann.
Diese Ratings werden von unterschiedlichen Ratingagenturen umgesetzt, z. B. MSCI, S6P Global oder ISS ESG, auch nationale Rating Agenturen beschäftigen sich schon mit diesen Themen.
Für ihre Einschätzungen nutzen sie eine hohe Anzahl von Kriterien, die wiederum in Indikatoren zusammengefasst sind.
Beispiele dieser Indikatoren sind für:

  • Umwelt: Klima, Ressourcenverbrauch, …
  • Soziale Faktoren: Sicherheit, Gesundheit, Entwicklung von Humankapital, Mitarbeiterzufriedenheit
  • Führung: Compliance und Korruption

Vor allen die Kriterien Sicherheit und Gesundheit sowie Compliance werden mit einer möglichen Einführung und einer Zertifizierung nach DIN ISO 45001 in hervorragender Weise im Rating berücksichtigt und positiv bewertet.
DIN ISO 45001 stellt somit eine mögliche Grundlage dar, im ESG-Rating weit oben zu stehen.
Welche Kriterien auch bei einer Zertifizierung nach DIN ISO 45001 positiv bewertet werden, finden sie in der abschließenden Tabelle, auch in Beziehung mit den jeweiligen Kapiteln der DIN ISO 45001.

Tabelle ISO45001

 

Wie Sie eine Zertifizierung nach DIN ISO 45001 angehen können, erfahren Sie in meinem „Praxishandbuch DIN ISO 45001“
Praxishandbuch DIN ISO 45001 (din-iso45001.org)
und unserer Ausbildung zum Arbeitsschutzmanagementbeauftragten inkl. internen Auditor nach DIN ISO 45001.
Arbeitsschutzmanagementbeauftragter inklusive interner Auditor nach DIN ISO 45001 – IfG Sicherheit + Gesundheit. (gesundheitsmanagement.com)

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Imagetrailer „Führung Pro“

Die Anforderungen an Führungskräfte sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen: In Zeiten von Druck, Belastung und Krise werden in Unternehmen Menschen gebraucht, die es nicht nur verstehen, stressige Situationen zu händeln, sondern dabei auch die eigene Gesundheit und die ihrer Beschäftigten im Blick zu behalten.  Wie genau funktioniert moderne, gesunde Führung und wie können konkrete Strategien im Arbeitsalltag implementiert werden?

Wir, die IfG GmbH bieten Ihnen ein erfolgreiches, modular aufgebautes Führungskräfteentwicklungsprogramm „Entwicklung gesunder Führungskompetenzen“ (EGF) an. Es spiegelt unsere Kernkompetenzen in der Personal – und Organisationsentwicklung wider und integriert auch den Arbeitsschutz als wichtigen Bestandteil der Führungsaufgabe. Durch die Gliederung in thematische Module haben unsere Kunden (m/w/d) die Freiheit, sich die Inhalte passgenau auf ihre aktuelle Unternehmenssituation zusammen zu stellen und nach individuellen Bedürfnissen zu gestalten. Neugierig geworden?

Wir freuen uns, Ihnen den brandneuen Imagetrailer zu „Führung Pro“ präsentieren zu dürfen.

 

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Neues aus der Familie der DIN ISO 45001

Für die DIN ISO 45001:2018 wird es 2022 und auch 2023 keine Revision geben, trotzdem beschäftigen sich schon jetzt die Normungsgremien und die internationalen Spiegelgremien mit Verbesserungen und Überarbeitungen.

Die ISO/DIS 45002 wurde von den internationalen Gremien bestätigt. „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Allgemeine Leitlinie für die Implementierung von ISO 45001:2018“. Eine Veröffentlichung ist für Ende 2022 geplant. Zudem wird das Spiegelgremium die ISO 45002 übersetzen, sodass eine DIN ISO 45002 entsteht. Diese allgemeinen Leitlinien zur DIN ISO 45001 soll den Anwender unterstützen ein Managementsystem für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zu implementieren und umzusetzen.

In den letzten 2 Jahren fanden Sitzungen zur ISO/WD 45004 „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ statt.
Viele Kommentare sind in der neusten Version berücksichtigt. Eine nationale Übernahme wird vom Spiegelgremium der DIN gewünscht.

Bei der ISO/WD 45006 sind die letzten Arbeiten abgeschlossen. „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Prävention und Management von Infektionskrankheiten – Leitlinien für Organisationen“. Ob eine Übernahme in eine nationale Leitlinie erfolgt, ist bisher noch nicht absehbar. Die Tendenz des Spiegelgremiums ist, diese Leitlinie nicht in einen deutschen Leitfaden zu übersetzen.

Die ISO 45003 wurde im Jahr 2021 veröffentlicht. “Occupational health and safety management – Psychological health and safety at work – Guidelines for managing psychosocial risks”.
Die Teilnehmer aus dem deutschen Spiegelgremium haben aktiv an dieser Leitlinie / Guideline mitgewirkt. Der Arbeitsausschuss im DIN hat sich gegen eine nationale Übernahme entschieden, da die ISO 45003 keinen Mehrwert für deutsche Unternehmen darstellt. Die GDA Leitlinie „Beratung und Überwachung bei psychischer Belastung am Arbeitsplatz“ und weitere Informationen in deutscher Sprache sind absolut ausreichend, um Gefährdungsbeurteilungen von psychischen Faktoren sowohl in der Arbeitswelt als auch in einem Managementsystem nach DIN ISO 45001 vollständig und passend umzusetzen.

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Aufbau des Arbeitsschutzmanagementsystems

Stellen Sie sich vor…
… Sie sind gerade dabei ein Arbeitsschutzmanagementsystem aufzubauen und stellen dann fest, dass Sie als Einzelkämpfer an Ihre Grenzen kommen.

Was Sie beachten sollten bei Aufbau des Arbeitsschutzmanagementsystems :

  1. Einbeziehen der wichtigsten Akteure für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

Nicht nur im Kompetenzteam, auch außerhalb wird Kompetenz gebraucht, um das Managementsystem für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (SGAMS) mit Leben zu füllen. So liefert das SGAMS-Kompetenzteam die Grundstruktur der Gefährdungsbeurteilung und der Beurteilung von Chancen. Führungskräfte, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Sicherheitsbeauftragte setzen sie um. In Absprache mit dem Betreibsarzt wird der Ablauf bzw. Prozess der arbeitsmedizinischen Vorsorge definiert. Die Umsetzung erfolgt über arbeitsmedizinisches Assistenzpersonal bzw. den Betriebsarzt selbst.

 

Das SGAMS braucht aber noch weitere Unterstützung von Gefahrstoff-, Brandschutz- oder Datenschutzbeauftragten und weiteren Akteuren. Wenn diese Personen mit ihren Erfahrungen und Kenntnissen nicht einbezogen werden, werden noch mehr Ressourcen verbraucht. Oftmals fehlt Unterstützung aufgrund von Unkenntnis – die jeweiligen Akteure sind über die Aktivitäten und ihre Unterstützungsnotwendigkeit nicht informiert. Es ist notwendig, möglichst viele Beschäftigte und Akteure von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit im Vorfeld einzubinden, diese über Ziele, Ablauf und Inhalte detailliert zu informieren und Unterstützung einzuholen.

 

  1. Aufbau des Systems durch Information an alle Beteiligten und Beschäftigten

Das Aufbauen der Strukturen des SGAMS sind wichtige Schritte. Parallel dazu müssen im Vorfeld, wie oben dargestellt, regelmäßig Informationen an alle Beteiligten/Beschäftigten gegeben werden, um Verständnis zu generieren, Beteiligung zu fordern, Wissen über die Existenz und die genaue Anwendungsform zu erlangen, das Lernen bzgl. des SGAMS in der Organisation zu unterstützen und das SGAMS mit Leben zu füllen.

 

Regelmäßige Informationen für die Beteiligten/Beschäftigten bezüglich der Inhalte und des Fortschritts des SGAMS sind wichtig. Es muss jedoch genau überlegt werden, welche Zielgruppe zu welchen Themen wann und in welcher Form informiert wird.

Mit IfG Aufbau des Arbeitsschutzmanagementsystems ist sehr einfach!

Stellungnahme des Arbeitsausschusses 175-00-02 „Management für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ des DIN-Normenausschusses Organisationsprozesse (NAOrg) zur ISO 45003:2021

Die ISO 45003:2021 „Occupational health and safety management – Psychological health and safety at work – Guidelines for managing psychosocial risks” wurde im Juni 2021 veröffentlicht. Der Leitfaden zeigt auf, wie das Management psychosozialer Risiken als Teil eines Managementsystems für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit erfolgen kann. Dazu werden u. a. psychosoziale Risiken genauer erläutert und es wird auf soziale, individuelle und arbeitsbezogene Faktoren eingegangen. Die Struktur ist an die Struktur der ISO 45001 „Occupational health and safety management systems – Requirements with guidance for use“ angelehnt, so dass die ISO 45003  in Ergänzung zur ISO 45001 angewendet werden kann.

Als internationale Norm legt die ISO 45003 insbesondere für Länder, in denen keine oder wenige Regelungen zu psychischen Belastungen bei der Arbeit vorhanden sind, eine gute Basis zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und bietet sich damit besonders für international tätige Organisationen als Leitfaden an.

Es ist allerdings keine nationale Übernahme der ISO 45003 als deutsche Fassung DIN ISO 45003 geplant. Mit der DIN ISO 45001 „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung“, in der die Berücksichtigung psychischer Faktoren bereits behandelt wird, ist eine praxisnahe Umsetzungsmöglichkeit gegeben. Eine Chancenbetrachtung, die gerade bei den psychischen Faktoren hinsichtlich der Förderung der gesundheitlichen Ressourcen hilfreich ist, ist in der ISO 45003 nicht enthalten.

 

Für den deutschen Raum empfiehlt der Arbeitsausschuss NA 175-00-02 AA „Management für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ neben der DIN ISO 45001 die Berücksichtigung folgender Regelungen und Hilfestellungen:

 

  • In §5 Arbeitsschutzgesetz ist geregelt, dass psychische Belastungen bei der Arbeit in der Beurteilung der Arbeitsbedingungen (Gefährdungsbeurteilung) zu berücksichtigen sind.
  • Regelungen zur Berücksichtigung psychischer Belastungen in der Gefährdungsbeurteilung befinden sich in der DGUV Vorschrift 1 – Grundsätze der Prävention.
  • Hilfestellungen zum Umgang mit psychischen Belastungen finden sich in der GDA Leitlinie „Beratung und Überwachung bei psychischer Belastung am Arbeitsplatz“.
  • Weitere Hilfestellungen zum Umgang mit psychischen Belastungen finden sich in zahlreichen Handlungshilfen der Unfallversicherungsträger zum Thema „Psychische Belastungen – Psychische Gefährdungsbeurteilung“.
  • Unternehmen können darüber hinaus auf die BAUA Tool Box „Erfassung psychischer Belastungen“ zurückgreifen.

Darüber hinaus können auch die Empfehlungen der ISO 10075-Reihe „Ergonomic principles related to mental workload“, die als DIN EN ISO 10075-Reihe „Ergonomische Grundlagen bezüglich psychischer Arbeitsbelastung“ auf Deutsch verfügbar ist, zur Berücksichtigung psychischer Belastungen bei der Arbeit herangezogen werden.

 

Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Info Online-Seminar am 27.09.2022 an und erfahren Sie mehr. Hier geht´s zur Anmeldung.

Arbeit bei Hitze/Wärme, Verordnungen, Vorschriften

„Und wie schützt du dich vor der Sonne?“ „Ich gehe Arbeiten.“

 

Neben mechanischen, chemischen und elektrischen Gefährdungen können auch die Raumtemperatur bzw. die klimatischen Bedingungen, welche an einem Arbeitsplatz vorherrschend sind, eine Belastung für die Beschäftigten darstellen. Nicht ohne Grund ist in der Auflistung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) das Klima als einer der Gefährdungsfaktoren aufgeführt.

Insbesondere Wärme bzw. Hitze kann dabei eine erhebliche Gesundheitsgefahr für die Beschäftigten darstellen. Bei Temperaturen über 26°C kann mit Konzentrationsverlust, Leistungsabfall, Zunahme von Arbeitsfehlern, Erschöpfung, Ermüdung sowie der Zunahme von Unfällen gerechnet werden. Um derartigen Gesundheitsgefahren vorzubeugen, ist in verschiedenen Rechtsgrundlagen geregelt, ab welcher Temperatur Maßnahmen ergriffen werden sollen bzw. müssen und ab wann Räume nicht mehr als Arbeitsräume geeignet sind.

In der Arbeitsstättenverordnung heißt es: „Arbeitsräume […] müssen während der Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der Arbeitsverfahren und der physischen Belastungen der Beschäftigten eine gesundheitlich zuträgliche Raumtemperatur haben.“ Wann aber handelt es sich um eine gesundheitlich zuträgliche Raumtemperatur? Hinweise darauf liefern die Technischen Regeln für Arbeitsstätten, genauer gesagt die ASR A3.5. Insofern bei einer Außenlufttemperatur über +26° eine Lufttemperatur von +26°C in Arbeitsräumen überschritten wird, wird empfohlen, geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Gerade bei schwerer körperlicher Arbeit, besonderer Arbeits- oder Schutzbekleidung oder für gesundheitlich Vorbelastete bzw. besonders schutzbedürftige Personengruppen kann es hier zu einer Gesundheitsgefährdung kommen. Überschreitet die Lufttemperatur in Arbeitsräumen +30°C, müssen dagegen wirksame Maßnahmen ergriffen werden. Hierzu zählt beispielsweise Sonnenschutzeinrichtungen auch nach der Arbeitszeit geschlossen zu halten, elektrische Geräte nur bei Bedarf zu betreiben, in den Morgenstunden zu lüften, die Bekleidungsregelungen zu lockern sowie Ventilatoren zu nutzen und Trinkwasser bereitzustellen. Sollte eine Lufttemperatur von +35°C überschritten werden, so ist der Raum für die Zeit der Überschreitung und ohne geeignete Maßnahmen (z.B. Luftduschen, Entwärmungsphasen, Hitzeschutzkleidung) nicht als Arbeitsraum geeignet.

Einen Sonderfall stellen hierbei Arbeiten im Freien, wie etwa Straßenarbeiten oder Arbeiten auf Baustellen dar. In der Arbeitsstättenverordnung (Abs. 5.1 des Anhangs) ist diesbezüglich festgelegt, dass Arbeitsplätze im Freien so einzurichten sind, „dass sie von den Beschäftigten bei jeder Witterung sicher und ohne Gesundheitsgefährdung erreicht, benutzt und wieder verlassen werden können“. Der Arbeitgeber hat hier durch eine Gefährdungsbeurteilung zu prüfen, welche Maßnahmen aufgrund hoher Lufttemperaturen und der Sonneneinstrahlung umzusetzen sind. Geeignete Maßnahmen könnten beispielsweise regelmäßige Pausen in geschützten Bereichen oder eine Arbeitsunterbrechung während der heißesten Stunden sein.

Auch wenn die Rechtsgrundlagen teils sehr vage hinsichtlich der Grenzwerte und einzuleitenden Maßnahmen bezüglich der Raum- bzw. Lufttemperatur während der Arbeit bleiben, ist diese Gefährdung keinesfalls zu unterschätzen oder gar zu vernachlässigen, da sich hieraus, wie bereits erwähnt, erhebliche Gesundheitsgefahren ergeben können.

Synergien nutzen: Die „Chefs von morgen“ Hand in Hand mit den „Chefs von heute“ – Azubi-Coach

Wenn es Ihnen, wie so vielen Betrieben geht, könnten Ihnen die folgenden Fragen bekannt vorkommen:
Wie bekommen wir den größten Nutzen durch unsere BGM/ BGF Maßnahmen?
Wie schaffen wir es, dass wir nachhaltig und sinnvoll auf die Gesundheit unserer Azubis und Beschäftigten wirken können?

Wie wir dank unserer jahrelangen Erfahrung feststellen konnten, ist ein wichtiger Baustein, dass die Synergien im Unternehmen sinnvoll geweckt und genutzt werden. Dies geschieht indem möglichst viele Beschäftigte an den verschiedensten Maßnahmen teilhaben und mitwirken können, um so das volle Potential der Maßnahmen zu nutzen. Und genau da setzt der Azubi-Coach an, denn…

… der Erfolg von Azubifit lebt nicht zuletzt vom Engagement der Ausbilder (m/w/d). Mit unserem Produkt Azubi-Coach werden die Verantwortlichen mit dem Programm vertraut gemacht. Im Format eines Praxisworkshops motivieren wir die Kollegen und Kolleginnen, etwas für ihre eigene Gesunderhaltung zu tun, und vermitteln Wissen darüber, wie sie gesundheitsorientiertes Verhalten in der Ausbildung optimal unterstützen können.

 

Einfacher ausgedrückt:

Sie haben eine Win-Win-Win-Win Situation.

 

1. Win:
Die Ausbilder (m/w/d) bekommen eine eigene BGF-Maßnahme.

 

2. Win:
Die Ausbilder (m/w/d) lernen noch besser mit der Zielgruppe Azubis umzugehen.

 

3. Win:
Die Azubis und Ausbilder (m/w/d) erlangen ein gemeinsames Verständnis des Gesundheitsbegriffes und können gemeinsam an einem Strang ziehen.

 

4. Win:
Dadurch werden Widerstände gegenüber der Maßnahme nicht nur minimiert, sondern in einen 1+1 = 11 Effekt umgewandelt.

 

Ausbilder (m/w/d) als Multiplikatoren einer Gesundheitsbewegung im Unternehmen! Wer sich das zutraut, gehört nicht nur zur Avantgarde, sondern hat auch exzellente Aussichten auf den zukünftigen Geschäftserfolg! Gleichzeitig ist es ressourcensparend und kosteneffizient.

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie Sie diese einfachen und schnellen Vorteile und die Möglichkeiten von Azubi-Coach nutzen können?

 

Hierzu bieten wir zwei kostenfreie Info Online-Seminare an:

Neues von You!Mynd

Nunmehr knapp ein Jahr läuft das You!Mynd-Präventionsprojekt, eine Kooperation mit Betriebskrankenkassen, und stärkt die psychische Gesundheit von jungen Erwachsenen an Berufsschulen.

Sie interessieren sich für das Projekt im Allgemeinen, möchten sich in diesem Kontext weiterbilden oder Einblick in erste Erfahrungsberichte nehmen?

Dann lesen Sie weiter.

 

  • Mynd!Talk – 12.10.2022 Das You!Mynd-Projektbüro führt durch eine spannende Online-Veranstaltung. Aktuelle News über die psychische Gesundheit von jungen Erwachsenen sowie brandneue Erfahrungsberichte aus bestehenden Kooperationen mit Berufsschulen stehen auf der Agenda. Willkommen sind alle Interessierten! Erfahren Sie mehr! 

     

  • Mynd!Pro Ausbildung in Leipzig10. bis 11. Oktober 2022Sie wollen sich intensiver mit dem Thema der eigenen psychischen Gesundheit und der Ihrer SchülerInnen auseinandersetzen? Dann sind Sie in der Ausbildung zum Mynd!Pro genau richtig! Nach Abschluss der Ausbildung mit Zertifikat dürfen Sie alle You!Mynd-Veranstaltungen in Berufsschulen selbst anleiten. Erfahren Sie mehr! 

     

  • Erste erfolgreiche Projektabschlüsse 2022 Sie wollten schon immer wissen, wie das You!Mynd-Projekt kommuniziert, geplant, organisiert und umgesetzt wird? Welchen Mehrwert Lehrpersonen und SchülerInnen davon haben und was speziell diese Personen zu dem Projekt sagen? Dann lesen Sie hier die ersten Feedbacks der bisher erfolgreich durchgeführten You!Mynd-Projekte.

Videoprojekt bei MAN Truck & Bus

Diesen Sommer durfte das Digital Media Team von der IfG GmbH die Abläufe in einer Servicewerkstatt der MAN Truck & Bus GmbH hautnah miterleben. Grund dafür war ein spannendes Projekt in Zusammenarbeit mit der Audi BKK für mehr Ergonomie am Arbeitsplatz. Egal ob im Lager oder in der Werkstatt, die tägliche Arbeit der Beschäftigten von MAN beansprucht den Körper und erfordert viel Kraft und Ausdauer. Um dabei langfristig gesund und fit zu bleiben, kommt es jeden Tag auf gesundheitsbewusstes Verhalten an. Die guten Ratschläge der Gesundheitsexperten sind unter Zeitdruck im Werkstattalltag manchmal gar nicht so leicht umzusetzen. Als Beitrag zu einer gesundheitsförderlichen Kultur bei MAN produzierte das IfG-Team daher eine Videoreihe zum Thema „Ergonomisches Arbeiten“. Mit umfangreichem Equipment von einer Drohne über Leuchten bis hin zum Mikrofon besuchten wir an zwei Drehtagen den Servicebetrieb in Leipzig. Vor der Kamera standen keine Schauspieler, sondern engagierte MAN-Mitarbeiter/innen, die eine Botschaft an Ihre Teammitglieder senden wollen: Gesundheit liegt uns am Herzen und schon mit kleinen Dingen lassen sich große Verbesserungen erzielen. Beleuchtet wurden tätigkeitsspezifische Themen wie beispielsweise die Überkopfarbeit oder das richtige Heben und Tragen. Im Mittelpunkt stand vor allem der konsequente Einsatz der bereits vorhandenen Hilfsmittel. Unser Ergonomie-Experte Jonny Herrmann stellte außerdem vielseitige Ausgleichübungen vor, die ohne Aufwand zwischen Arbeitsschritten eingebaut werden können. Durch den intensiven Austausch zwischen den Beschäftigten verschiedener Generationen, entstanden authentische und inspirierende Gespräche, die unser Team mit der Kamera einfangen durfte. Wir freuen uns, gemeinsam mit MAN das gesunde Arbeiten weiter voran treiben zu dürfen.

Neues aus den Managementsystemen DIN ISO 45001

Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

 

 

Während sich immer mehr Unternehmen mit der Umsetzung der DIN ISO 45001 in Ihrer Organisation beschäftigen, verändert sich in den internationalen und nationalen Normungsgremien einiges. Mit Herrn Dr. Christian Weigl, der in diesen Normungsgremien arbeitet, haben wir gesprochen.

 

Folgenden Status quo möchten wir Ihnen mitteilen:

 

1. 2022 und auch 2023 wird es keine Revision der DIN ISO 45001:2018 geben. Trotzdem beschäftigen sich schon jetzt die Normungsgremien mit Verbesserungen und Überarbeitungen. Wir werden Sie diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

 

2. ISO/DIS 45002 „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Allgemeine Leitlinie für die Implementierung von ISO 45001:2018“ wurde von den internationalen Gremien bestätigt. Eine Veröffentlichung ist für Ende 2022 geplant. Zudem soll sie übersetzt werden, sodass eine DIN ISO 45002 entsteht.

 

3. Ende Juni fanden Sitzungen zur ISO/WD 45004 „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Leitlinien der Leistungsbewertung“ statt. Viele Kommentare sind in der neusten Version berücksichtigt. Eine nationale Übernahme in eine DIN ISO 45004 ist gewünscht.

 

4. Bei der ISO/WD 45006 „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Prävention und Management von Infektionskrankheiten – Leitlinien für Organisationen“ sind die letzten Arbeiten abgeschlossen. Ob eine Übernahme in eine nationale Leitlinie erfolgt, ist bisher noch nicht absehbar.

 

5. Die ISO 45003 “Occupational health and safety management – Psychological health and safety at work – Guidelines for managing psychosocial risks” wurde im Jahr 2021 veröffentlicht. Der Arbeitsausschuss im DIN hat sich gegen eine nationale Übernahme entschieden, da die ISO 45003 keinen Mehrwert für deutsche Unternehmen darstellt.

 

Haben sie Interesse über weitere Veränderungen der Familie der DIN ISO 45001 und der Norm selbst informiert zu werden? Dann abonnieren Sie einfach unseren Newsletter.

 

Viele wertvolle Informationen erhalten Sie auch auf der Homepage din-iso45001.org, im Buch von Herrn Dr. Christian Weigl „Praxishandbuch DIN ISO 45001 – Arbeits- und Gesundheitsschutz in Organisationen umsetzen und managen“ oder den Seminaren „Arbeitsschutzmanagementbeauftragter und interner Auditor (m/w/d) nach DIN ISO 45001“.

 

Melden Sie sich außerdem zu unserem kostenlosen Info Online-Seminar am 27.09.2022 an und erfahren Sie mehr.

Hier geht´s zur Anmeldung.