AOK PLUS im Dialog x IfG
Die AOK PLUS hat im Jahr 2025 die Veranstaltungsreihe „AOK PLUS im Dialog“ mit dem Thema „Gesundheit als entscheidender Wirtschaftsfaktor?!“ ausgerichtet.
Die vier Veranstaltungen in verschiedenen Städten in Sachsen und Thüringen fokussierten sich auf das Thema: Gesundheit als die Schlüsselressource für den Unternehmenserfolg. Dabei wurde lebendig und praxisnah über Gesundheit als strategischen Wirtschaftsfaktor diskutiert und verschiedene Fragestellungen angegangen.
Unser Geschäftsführer Johannes Lange und Ingo Weinreich waren jeweils bei zwei Veranstaltungen als Experten mit dabei.
In ihren Vorträgen und in den anschließenden Diskussionen machten sie deutlich, dass Gesundheit in Organisationen zunehmend zur strategischen Schlüsselressource wird. Angesichts steigender Arbeitsdichte, paralleler Projekte und wachsender Erwartungen stehen Führungskräfte vor der Aufgabe, Orientierung, Klarheit und Vertrauen zu schaffen. Insbesondere Empathie, transparente Kommunikation und Vertrauen sind zentrale Voraussetzungen für gesunde und leistungsfähige Teams.
Johannes Lange zeigte auf, dass hohe Fehlzeiten Ausdruck einer strukturell überlasteten Arbeitswelt sind. Psychische Erkrankungen stellen dabei den größten Treiber dar. Er betonte, dass offene Kommunikation und die frühzeitige Einbindung der Mitarbeitenden in Veränderungsprozessen entscheidend sind, um Unsicherheit und Fehlinterpretationen zu vermeiden. Gesundheit müsse strategisch gedacht werden – kurzfristige Maßnahmen reichen nicht aus.
Dr. Ingo Weinreich verdeutlichte, dass sich der Krankenstand seit der Pandemie auf einem deutlich höheren Niveau verfestigt hat. Fehlzeiten seien weniger ein medizinisches Einzelphänomen als vielmehr ein Spiegel von Arbeitsbedingungen, Führung, Kultur und Kommunikation. Entscheidend sei, Ursachen zu analysieren und Arbeitskulturen zu gestalten, die Überforderung vorbeugen.
Die Diskussionen zeigten eindrücklich, dass Gesundheit kein Kostenfaktor ist, sondern eine Voraussetzung für Stabilität, Leistungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit. Dort, wo Führung Klarheit schafft, Verantwortung geteilt wird und Gesundheitskompetenz im Alltag verankert ist, entsteht nachhaltige Widerstandskraft in Organisationen.
Vielen Dank an die AOK PLUS für die tollen Veranstaltungen und dass dieses wichtige Thema aufgegriffen und diskutiert wird!
Mit BEM365 auf der ConSozial Messe
„Wie BEM geht auch extern?!?“ – „Das wünsche ich mir vom Chef zu Weihnachten!“
[Zitate unserer Standbesucher]
Wir waren im Oktober zwei Tage auf der ConSozial Messe.
Passend zum Motto Inklusion durch Innovation, waren wir mit BEM365, unserem externen und digitalen BEM-Service vor Ort.
Mit BEM365 können wir Unternehmen entlasten, indem wir den BEM-Prozess individuell übernehmen, vom Einladungsmanagement über das Fallmanagement bis hin zum kompletten Care-Management. Für jedes Unternehmen können wir das passende Paket finden und erstellen, um BEM einfach, effizient und nachhaltig umzusetzen.
Im regen Austausch mit zahlreichen Akteuren der Sozialbranche haben unsere Beraterinnen Laura Lechner, Angela Schütt und Lea Kuzelka darüber gesprochen, dass es für BEM neue, wirksamere Wege gibt.
Wir fahren nun mit vielen Impressionen, tollen Gesprächen und erlebter Menschlichkeit nach Hause. 💬🫱🏼🫲🏽
Vielen Dank für alle die uns an unserem Stand besucht haben.
Hier finden Sie noch ein kurzes Highlight-Video, zu unseren beiden Tagen auf der ConSozial Messe.
Wenn Sie weitere Informationen über BEM365 möchten, melden Sie sich gerne bei uns!
📞 0341 52 11 62 0
📧 info@bem365.de
🌐 www.bem365.de
Drei Tage Weiterbildung beim TÜV SÜD
Kevin Fielder, Vincent Farjot, Florian Wack und Manuel Voigt sind jetzt offiziell qualifiziert, Berufskraftfahrer/innen auszubilden, mit besonderem Fokus auf Gesundheit. 🚛
Anfang Dezember waren unsere Berater zur Fortbildung drei intensive Tage in München beim TÜV SÜD, um ihr Wissen zu erweitern und uns für unsere Kundschaft noch besser aufzustellen. Im Rahmen der BKF-Fortbildung (§ 7 BKrFQG) haben sie alle relevanten Kenntnisbereiche der Berufskraftfahrer/innen-Schulung durchlaufen.
Unser Schwerpunkt bezieht sich auf gesundheitsrelevante Inhalte wie:
• Ernährung
• Ergonomie
• Stressbewältigung
• Suchtprävention
Gerade diese Themen sind entscheidend für Sicherheit, Leistungsfähigkeit und langfristige Gesundheit im Fahrberuf.
Ein wertvolles Feedback vor Ort:
„Es ergibt total Sinn, dass diese Bereiche von Expert/innen aus Gesundheits- und Sportwissenschaften oder Psychologie vermittelt werden – statt ausschließlich von klassischen Fahrlehrern.“
In Hamburg setzen wir diesen Ansatz bereits erfolgreich gemeinsam mit der Hamburger Hochbahn AG um und gestalten den Kenntnisbereich ‚Gesund und sicher‘ praxisnah und wirksam.
Gesundheit ist das wichtigste Gut – besonders im anspruchsvollen Alltag von Berufskraftfahrer/innen.
3 Tage voller Wissen, Austausch und Weiterentwicklung – vielen Dank dafür und melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie Interesse an diesem Themenfeld haben. 
Lernbegleiter für SiFa 3.0
Dr. Christian Weigl hat die Ausbildung, die seit Ende April lief, nun abgeschlossen und ist offiziell „Lernbegleiter zur Qualifizierung von Fachkräften für Arbeitssicherheit“.
Die IfG GmbH kann nun eigene Fachkräfte für Arbeitssicherheit ausbilden.
Seit 2023 gibt es die neue Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit – auch SiFa 3.0 genannt. Im Vergleich zur bisherigen Version 2.0 ist die Ausbildung deutlich umfangreicher, intensiver, praxisnäher und auf die Anforderungen einer modernen Arbeitswelt zugeschnitten.
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Ein stärkerer Fokus auf Beratungs- und Handlungskompetenz, um nicht nur Gefährdungen zu betrachten, sondern auch Belastungen und Ressourcen.
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Gestaltungsziele, die über reine Prävention hinausgehen: Mehr Gesundheit, Sicherheit, Wohlbefinden und damit auch höhere Produktivität und Zufriedenheit am Arbeitsplatz.
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Der Rollenwechsel von klassischen Dozenten hin zu Lernbegleitern, die das eigenverantwortliche und individuelle Lernen gezielt unterstützen.
Mit der Qualifizierung zum Lernbegleiter bringt sich die IfG GmbH aktiv in die Weiterentwicklung der Ausbildung von Fachkräften für Arbeitssicherheit ein – und gestaltet damit die Zukunft des Arbeits- und Gesundheitsschutzes entscheidend mit.
15 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit und Gesundheit
IfG GmbH und Stadtwerke Amberg feiern Jubiläum
„Wir freuen uns, bekannt geben zu dürfen, dass die Stadtwerke Amberg und die IfG GmbH Institut für Gesundheit und Management in diesem Jahr auf eine beeindruckende Zusammenarbeit von 15 Jahren zurückblicken können.“, so Frank Backowies Geschäftsführer der Stadtwerke Amberg. „Diese langjährige Partnerschaft ist ein Beweis für das gegenseitige Vertrauen und die gemeinsame Vision beider Parteien Sicherheit und Gesundheit, sowie das Wohlbefinden der Beschäftigten nachhaltig zu fördern.
Gewachsene Zusammenarbeit
Seit Beginn der Zusammenarbeit 2010 berät IfG die Stadtwerke Amberg im Bereich Arbeitsschutz und stellt die Rolle der Fachkraft für Arbeitssicherheit. 2012 folgte dann das Themenfeld Arbeitsmedizin mit der Rolle des Betriebsarztes.
Ergänzend wurden über die Jahren hinweg Gesundheitsaktionen durchgeführt, wie z.B. das Seminar Azubifit (Gesundheitskompetenz für Auszubildende zu den Themen Bewegung, Ernährung, Stress, Prüfungssituationen, etc.), berichtete IfG-Prokurist Marco Forster.
Verschiedenste Arbeitsplätze
Durch die vielseitigen Arbeitsplätze und Tätigkeiten bei den Stadtwerken sind viele Themenfelder der Arbeitssicherheit relevant. Neben den klassischen Büroarbeitsplätzen sind auch die Gefährdungen in den Bereichen Lager, Baustellen, Wasserwerk, bis hin zu den beiden Bädern zu berücksichtigen. Ebenso sind die Vorsorgen durch den Betriebsarzt sehr vielseitig. Mit der SW Arbogast sind nun auch Tiefbauarbeiten im Portfolio, bei denen ein hohes Gefährdungspotential lauert, ergänzt IfG Geschäftsführer Dr. Christian Weigl
Gemeinsames Büro
Mittlerweile verbindet IfG und die Stadtwerke Amberg auch der gemeinsame Standort Sulzbach-Rosenberg. Seit einigen Jahren sind die Stadtwerke im IfG Gebäude mit Ihrem Kundencenter vor Ort und so treffen sich einige unserer Kollegen täglich, berichtet Marco Forster.
Ausblick
Beim gemeinsamen Austausch vergangene Woche waren sich alle Akteure einig. Wir können auf erfolgreiche 15 Jahre zurückblicken, dürfen aber nicht müde werden die Themen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit stets weiterzuentwickeln. Denn jeder Arbeitsunfall ist einer zu viel, mahnt Stadtwerke Geschäftsführer Frank Backowies.
Das Energiekompetenzzentrum am Amberger Marktplatz bot einen gelungenen Rahmen für den Rückblick und einen informativen Austausch.
Text und Bild: Frau Karoline Gajeck-Scheuck (Stadtwerke AM)

Qualifizierung zum Lernbegleiter im weiterentwickelten Sifa-Ausbildungslehrgang
Somit kann die IfG GmbH in Kooperation mit Berufsgenossenschaften oder anderen Trägern Fachkräfte für Arbeitssicherheit ausbilden.
Aber auch alle anderen IfG-Berater können mit einer internen Fortbildung ein Update erhalten. Damit kann sichergestellt werden, dass die Beratung unserer Organisationen zum Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit auf neuesten Stand erfolgt.
Ausbildung zum Brandschutzhelfer – Direkt bei Ihnen vor Ort!
Sind Ihre Mitarbeitenden auf einen Brandfall vorbereitet? Mit unserer praxisnahen Ausbildung zum Brandschutzhelfer erfüllen Sie nicht nur die gesetzlichen Vorgaben, sondern erhöhen auch aktiv die Sicherheit in Ihrem Unternehmen – bequem und effizient direkt bei Ihnen vor Ort.
Ihre Vorteile:
- Schulung in Ihrem Betrieb, keine Anfahrtszeiten
- Anpassung an Ihre örtlichen Gegebenheiten
- Theorie & praktische Löschübungen mit modernem Equipment
- Teilnahmezertifikate für jeden Teilnehmer
Inhalte der Ausbildung:
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Grundzüge des Brandschutzes
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Betriebliche Brandschutzorganisation
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Funktion und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtunge
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Gefahren durch Brände
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Verhalten im Brandfall
Dauer:
Ca. 4 Stunden
Zielgruppe:
Mitarbeitende aus allen Bereichen, insbesondere Personen mit Verantwortung im Evakuierungs- oder Ersthelfersystem.
Wann und Wo:
Termine nach Absprache
Schulung bei Ihnen vor Ort – bundesweit
Jetzt unverbindlich anfragen: +49 5251 8783738
Investieren Sie in Ihre Sicherheit – schnell, effektiv und passgenau bei Ihnen vor Ort!
Änderungen im Mutterschutzgesetz durch das vierte Bürokratieentlastungsgesetz
Im Zuge des vierten Bürokratieentlastungsgesetzes wurde auch das Mutterschutzgesetz reformiert. Bislang war der Arbeitgeber verpflichtet, sämtliche Tätigkeiten auf potenzielle Gefährdungen für schwangere und stillende Frauen zu überprüfen. Diese Regelung wird nun gelockert. Der Ausschuss für Mutterschutz (AfMu) hat verbindliche Regeln für bestimmte Tätigkeiten definiert. Arbeitgeber müssen daher keine erneute Bewertung vornehmen, wenn eine Tätigkeit bereits durch den AfMu erfasst wurde.
Allerdings bleibt die individuelle Gefährdungsbeurteilung bestehen: Auch wenn eine Mutterschutzregel eine anlassunabhängige Gefährdungsbeurteilung ersetzt, müssen die konkreten Arbeitsbedingungen weiterhin bewertet, Schutzmaßnahmen festgelegt und dokumentiert werden.
Neue Regelung nach Fehlgeburten
Zusätzlich wird der Mutterschutz für Frauen, die eine Fehlgeburt erlitten haben, überarbeitet, um ihre besondere Belastungssituation besser zu berücksichtigen. Bisher waren Mutterschutzleistungen nur bei Fehlgeburten ab der 24. Schwangerschaftswoche oder bei einem Mindestgewicht des Kindes von 500 Gramm vorgesehen. Ab Juni 2025 gelten neue Schutzfristen, die sich an der jeweiligen Schwangerschaftsdauer orientieren:
- Fehlgeburt ab der 13. Schwangerschaftswoche: bis zu 2 Wochen Mutterschutz
- Fehlgeburt ab der 17. Schwangerschaftswoche: bis zu 6 Wochen Mutterschutz
- Fehlgeburt ab der 20. Schwangerschaftswoche: bis zu 8 Wochen Mutterschutz
Viele Unternehmen sind noch nicht auf diese Änderungen vorbereitet. Mit unserer umfassenden Erfahrung im Bereich Mutterschutz unterstützen wir Sie dabei, die neuen gesetzlichen Vorgaben rechtssicher umzusetzen und für einen optimalen Schutz in Ihrem Betrieb zu sorgen.

Gefährdungsbeurteilung Homeoffice
Seit der Integration wesentlicher Teile der Bildschirmarbeitsverordnung (BildScharbV) in die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) im Jahr 2016 definiert letztere die allgemeinen Anforderungen für Bildschirmarbeitsplätze.
§3 der ArbStättV verpflichtet Arbeitgeber explizit, die Augenbelastung bei der Bildschirmarbeit zu berücksichtigen.
Angesichts der zunehmenden Verlagerung von Bildschirmarbeit ins Homeoffice sind eine sorgfältige Analyse und Bewertung der dortigen Arbeitsbedingungen unerlässlich. Die häusliche Arbeitsplatzausstattung entspricht häufig nicht den idealen Standards, was ein erhöhtes Gefährdungspotenzial birgt.
Die Situation wird dadurch erschwert, dass Arbeitsplatzbegehungen in privaten Räumlichkeiten der Beschäftigten sowohl logistisch aufwendig als auch rechtlich problematisch sind.
Um dieser Lücke entgegenzuwirken, unterstützt Sie die IfG GmbH Ihrer Pflicht der Beurteilung der Arbeitsbedingungen auch für Arbeitsplätze im privaten Umfeld nachzukommen.
Für diesen Prozess setzt die IfG GmbH ein spezialisiertes Online-Tool ein, gefolgt von einer fundierten Evaluation durch eine qualifizierte Fachkraft für Arbeitssicherheit. Diese Kombination gewährleistet eine präzise und fachkundige Beurteilung der Arbeitsbedingungen.
Folgende Vorteile bietet das hierfür entwickelte Onlinetool zur Gefährdungsbeurteilung im Homeoffice für Sie:
- Erstellung einer Bewertung und rechtsicheren Dokumentation für jeden Homeoffice-Arbeitsplatz durch unsere IfG-Fachexperten
- Abgleich der Homeoffice-Gestaltung mit den vom Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) festgelegten Kriterien (FBVW-402)
- Individuell zugeschnittene und praxiserprobte Empfehlungen zur ergonomischen Bildschirmarbeitsplatzgestaltung im Homeoffice
Hier finden Sie weitere Informationen.
Bei Fragen kontaktieren Sie uns gerne!

