IfG GmbH – Mit Sicherheit. Mehr Gesundheit.

Seit 32 Jahren sind wir Dienstleister im Bereich Sicherheit und Gesundheit in Organisationen. Wir haben in den letzten Jahren ein einzigartiges Produktportfolio entwickelt und decken dabei die Geschäftsfelder Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin, Digital Media und betriebliches Gesundheitsmanagement ab.

Die IfG steht für gleichbleibende Qualität seit über 30 Jahren, einer Kundenzufriedenheit von über 90 %, feste Kontaktpersonen und für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Im Rahmen unserer arbeitsmedizinischen und arbeitssicherheitstechnischen Betreuung bieten wir Beratungsleistung auf gesetzlicher Grundlage (DGUV Vorschrift 2 sowie Arbeitssicherheitsgesetz ASiG) und nach den Vorgaben der Unfallversicherungen. Aber auch die Gestaltung sicherer und gesunder Arbeitsplätze und Arbeitsprozesse zur Vermeidung von Verletzungen, Unfällen und arbeitsbedingter Erkrankungen stehen bei uns im Fokus.

Neben dem Thema Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin decken wir auch den Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) sowie betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) ab. Immer mehr Betriebe nehmen messbare Engpässe in ihrer Leistungserstellung war, weil ihre Belegschaft den Anforderungen nicht mehr uneingeschränkt gewachsen ist. Unzufriedenheiten und steigende Fehlzeiten unter der Belegschaft sind mögliche Folgen. Antworten auf diese Phänomene sind z. B. abteilungsorientierte Workshops zur Gesundheitspotentialanalyse, Einführung von Arbeitsplatzprogrammen oder eines Fehlzeitenmanagementsystems.

Fachkräfte gewinnen – entwickeln – binden

21.06.2022 | AOK PLUS Netzwerktreffen Mittelstand – Unternehmen Gesundheit

Endlich war es wieder soweit – nach einer längeren pandemiebedingten Pause veranstaltete die AOK PLUS in Kooperation mit IfG vergangene Woche das Netzwerktreffen Mittelstand für Geschäftsleute aus der Region Leipzig. Ganz nach dem Motto „Klein ist besser!“ richtete sich das Programm speziell an kleine und mittelständische Unternehmen, deren Beschäftigte jeden Tag Großes leisten. Gerade der Mittelstand muss sich täglich massiven Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel stellen. Wir haben hinterfragt, wie die Gesundheit der Beschäftigten dabei gestärkt und sogar zum Wettbewerbsvorteil werden kann.

Dieses Mal wurde das Event in einem ganz besonderen, hybriden Format umgesetzt. Die Teilnehmenden hatten die Wahl, das Bühnenprogramm live vor Ort am Mediencampus in Leipzig zu erleben oder sich als Online-Besucher/in interaktiv im Livestream dazu zu schalten.

Das Moderationsteam bestehend aus Frau Sachse und Frau Schwager von der AOK PLUS hatten spannende Gäste geladen. Herr Forth, Regionalgeschäftsführer der AOK PLUS richtete ein Grußwort ans Publikum. Als Keynote-Speaker hielt Herr Dr. Weinreich von IfG einen aufschlussreichen Beitrag zum Thema „Wie Gesundheit zum Erfolgstreiber im Mittelstand wird“. Ganz besonders freuten wir uns über das Engagement unserer Praxisbetriebe aus der Region Leipzig. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion durften wir drei außergewöhnliche Betriebe und deren Geschäftsführung aus verschiedensten Branchen vorstellen, die in Sachen betrieblicher Gesundheitsförderung innovativ und tatkräftig unterwegs sind und deren Storys eine echte Inspiration für die Zuhörerschaft waren. Die AOK PLUS zeigte sich als starker Partner für kleine Betriebe und lieferte hochwertige Informationen, konkrete Gestaltungsansätze und Förderungsmöglichkeiten. Gerahmt wurde der Nachmittag von Jazz-Pianist Johannes Hoffmann, der das Publikum am Blüthner-Flügel mit seinen Improvisationen begeisterte. Egal ob live oder online – bei der After-Show Party wurden Erfahrungen ausgetauscht, Kontakte geknüpft und vor allem Gesundheit als unglaublich schlagkräftiges Potential für alle Unternehmen entdeckt.

Neugierig geworden? Das gesamte Programm in voller Länge wird demnächst im Fachportal für Arbeitgeber der AOK PLUS veröffentlicht. Seien Sie nächstes Mal mit dabei!

Hilfe für Waisen- und Straßenkinder in Marokko

Mehrmals jährlich haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Waisen- und Straßenkinder in Agadir (Marokko) finanziell zu unterstützen.

 

Die Organisation von Horst Grulke gibt den Kindern zum einen eine Heimat und ermöglicht ihnen andererseits mithilfe verschiedener Projekte, einen Schulabschluss sowie eine Ausbildung zu machen. Zudem wird den Müttern bei der Arbeitssuche unter die Arme gegriffen.

 

Allein durch unsere letzte Spende konnten folgende Dinge ermöglicht und finanziert werden:

 

  • Einkauf von allgemeiner Nahrung für Kinder im Kindergarten
  • Versorgung mit Pflegeprodukten und Windeln
  • Hilfe bei medizinischen Beratungen, Analysen, Krankenhausaufenthalten und Operationen
  • Medikamente, die für Babys benötigt werden
  • Einkauf diverser Materialien, Reparaturen und Installationen

 

Außerdem konnten im Jahr 2020 das Haus Oum el Banine und 2022 das Haus Ahddane bezogen werden. Durch die ersten fertiggestellten Renovierungsarbeiten kann den Kindern nun bereits ein bewohnbares und vor allem beschütztes Umfeld bereitgestellt werden. Durch weitere Spenden kann hoffentlich bald auch die letzte Etage des Hauses Ahddane fertiggestellt werden, sodass die Kinder nach der Schule einen Ort zum Essen und Schlafen haben, während ihre Mütter teilweise im Schichtbetrieb arbeiten.

 

Aus diesem Grund werden wir auch weiterhin und mehrmals jährlich Horst Grulke bei seiner Mission unterstützen, den Waisen- und Straßenkindern von Marokko ein geschütztes und sicheres Umfeld zu bieten.

 

Weitere Infos finden Sie unter: www.hilfefuerstrassenkinderinmarokko.de

Neuer Mitarbeiter am Standort Leverkusen

Wir begrüßen unseren neuen Mitarbeiter Florian Wack im IfG-Team. Mit seinem fachlichen Hintergrund (B.A. Gesundheitsmanagement) wird er als BGM-Berater vom Standort Leverkusen aus vor allem unsere Kunden im Westen Deutschlands zu verschiedenen Gesundheitsthemen betreuen. Florian war zuvor an der TU Kaiserslautern beschäftigt. Dort hatte er die Verantwortung für die Gesundheitsförderung von Studierenden und bringt deshalb das ganze Paket an Erfahrung rund um Kursmanagement, Einzelcoachings und Moderation von Workshops mit in seinen neuen Job. Durch seine mehrjährige Auslandserfahrung hat er zudem einen versierten Blick für interkulturelle Gesundheitsprojekte, die auch bei uns zunehmend an Bedeutung gewinnen. Das IfG-Prinzip spiegelt seine Arbeitsphilosophie wider und hat ihn dazu bewegt, teil des Teams zu werden und sich in einem unterstützenden Miteinander weiterzuentwickeln.

 

Herzlich willkommen an Bord Florian!

Neuer Standort in Leverkusen eröffnet

Nachdem wir bis 2020 in Solingen vertreten waren, haben wir zum 01.03.2022 unser neues Büro in Leverkusen bezogen. Damit liegen wir jetzt noch verkehrsgünstiger zu vielen Top-Kunden im deutschen Westen. Sie finden uns in der Altstadtstr. 36 in 51379 Leverkusen (Opladen). Die Büroräume zeichnen sich durch eine angenehme Atmosphäre, ergonomische Ausstattung und zusätzliches Equipment für Video- und Bildaufnahmen aus. Über den Standort Leverkusen bedienen wir alle Produkte aus dem IfG-Portfolio – also Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und betriebliches Gesundheitsmanagement. Mit der Neueröffnung ist auch ein Stellenaufbau verbunden. Wir freuen uns, dass wir mit Florian Wack einen weiteren tollen BGM-Berater für den Standort gewinnen konnten. Mit Kevin Fielder an der Spitze möchten wir den nunmehr dritten Standort des IfG zügig ausbauen. Wir freuen uns sehr, Sie in Zukunft auch aus Leverkusen beraten zu dürfen!

Auch darauf muss geachtet werden: Weniger bekannte Vorgaben der SARS-Cov-2-Arbeitsschutzregel

Seit dem Ausbruch der Pandemie sind inzwischen mehrere Regeln und Verordnungen zum Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz rund um SARS-CoV-2 veröffentlicht worden, die letzte im Januar 2021. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird uns SARS-CoV-2, auch Aufgrund der hochansteckenden Mutationen aus England, Südafrika und Brasilien, noch über einen längeren Zeitraum begleiten.

Es ist daher wichtig, dass Sie effektive, effiziente und vor allem rechtskonforme (compliance) Arbeitsschutzkonzepte in Ihrem Unternehmen planen und umsetzen können. Viele Maßnahmen aus Ihrem Konzept sind sicherlich bereits umgesetzt worden, wie zum Beispiel…

  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5m
  • Tragen von medizinischen Gesichtsmasken oder FFP2-Masken
  • Angebot von Homeoffice

Bei der Umsetzung von so vielen Maßnahmen kommt es häufig vor das einige eher unbekannte Aspekte aus den Regeln und Verordnungen zum SARS-CoV-2-Arbeits- und Gesundheitsschutz vergessen werden, und erst dann aufgedeckt werden, wenn das Gewerbeaufsichtsamt zu Besuch war. Wussten Sie zum Beispiel, dass…

  • Ausgewiesen sein muss, wie viele Personen sich in Küchen und Aufenthaltsräumen aufhalten dürfen
  • Spülmaschinen im „Hygienemodus“ (Wassertemperatur über 70°C) betrieben werden müssen
  • Desinfektionsmittel inkl. Nutzungshinweis an allen Druckergeräten zur Verfügung stehen müssen
  • Eine Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung zum Thema mobilen Arbeiten (Homeoffice) erstellt bzw. durchgeführt werden muss

Damit Sie sich sicher sein können, alle Anforderungen der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregeln rechtskonform umgesetzt zu haben, haben wir von der IfG GmbH eine Checkliste mit allen Anforderungen, sowie eine Gefährdungsbeurteilung und eine (online-) Unterweisung zum mobilen Arbeiten für Sie erstellt.

Sollten Sie Interesse an unseren SARS-CoV-2-Tools haben, können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

seibert@gesundheitsmanagement.com 

 

Checken Sie Ihre Gesetzeskonformität mit unsere Software MIAS® System: MIAS-Compliance-Software – IfG – Sicherheit + Gesundheit (gesundheitsmanagement.com)

Expertenwissen: Update ISO 45003 / DIN ISO 45001

Die Entwicklung der ISO 45003 schreitet voran. Nach den letzten Meetings im Dezember steht der DIS (Draft International Standard) kurz vor der Registrierung zur formellen Genehmigung. Der Inhalt ist nun näher an der DIN ISO 45001 und beinhaltet nicht nur Risiken, sondern auch Chancen im Bereich der psychischen Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Allerdings blieb der Begriff „psychological health“ bestehen und nicht – wie in Deutschland übersetzt gebräuchlich – „mental health“.
Der Normenausschuss des Deutschen Instituts für Normung (DIN), in dem auch Dr. Christian Weigl sitzt, hat gegen den DIS 45003 abgestimmt, da es in Deutschland bereits einige Vorgaben zur psychischen Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz gibt, z.B. durch nationale Gesetze, wie das Arbeitsschutzgesetz, durch Verordnungen, wie die Arbeitsstättenverordnung, durch Leitlinien (GDA Richtlinie) und durch die DIN ISO 45001.
So wird es bei einer Veröffentlichung der ISO 45003 höchstwahrscheinlich keine deutsche Übersetzung geben.

Die DIN ISO 45001 wurde im März 2018 eingeführt und löste damit den bisherigen britischen Standard BS OHSAS 18001 „Occupational Health and Safety Assessment Series“ nach fünf-jähriger Entwicklungsphase ab. Der britischen Standard BS OHSAS 18001 läuft nun am 31.03.2021 aus – daher wird es also höchste Zeit auf die DIN ISO 45001 umzustellen.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Umstellung, außerdem bilden wir interne Auditoren nach DIN ISO 45001 aus.

Hier erfahren Sie mehr und gelangen zur Anmeldung: https://www.gesundheitsmanagement.com/sicherheit/arbeitsschutzmanagement-iso-45001 

Arbeitsschutz 2021 – Diese gesetzlichen Änderungen sollten Sie kennen!

Auch 2021 hat es wieder einige gesetzliche Änderungen gegeben, die den Arbeitsschutz betreffen.

§21 Satz 1a des Arbeitsschutzgesetz besagt, dass bis 2026 5% der im Land vorhanden Betriebe von der Gewerbeaufsicht besichtigt werden müssen. Zum Vergleich: In Bayern müssten 27.500 Betriebe besichtigt werden, 2019 sind nur knapp die Hälfte erreicht worden. Ebenso müssen ab 2023 die Landesbehörden den zuständigen Unfallversicherungsträger folgende Daten in Bezug auf die Arbeitsschutzorganisation melden:

Bewertung der Arbeitsschutzorganisation einschließlich

  • der Unterweisung,
  • der arbeitsmedizinischen Vorsorge und
  • der Ersten Hilfe und sonstiger Notfallmaßnahmen

Bewertung der Gefährdungsbeurteilung einschließlich

  • der Ermittlung von Gefährdungen und Festlegung von Maßnahmen,
  • der Prüfung der Umsetzung der Maßnahmen und ihrer Wirksamkeit und
  • der Dokumentation der Gefährdungen und Maßnahmen

Eine weitere Änderung verzeichnet das Arbeitszeitgesetz. So besagt §17 Satz 4, dass die Aufsichtsbehörde auch andere Arbeitszeitnachweise oder Geschäftsunterlagen, die mittelbar oder unmittelbar Auskunft über die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes geben, verlangen kann.

Diese Änderungen bedeuten, dass der Kontrolldruck der Länder für die systematische Prüfung der Betriebe steigt und jeder Arbeitgeber die Wichtigkeit des Arbeitsschutzes erkennen, umsetzen und sauber dokumentieren muss.

Auch das Fremdfirmenmanagement gewinnt an Bedeutung – So schreibt §22 Satz 1 vor (ArbSchG), dass der Arbeitgeber Informationen über die zu treffenden Maßnahmen schriftlich vorlegen muss, wenn Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber an einem Arbeitsplatz tätig werden.

Fazit: Der Kontrolldruck steigt. Aufgeschobene Themen im Arbeitsschutz sollten daher zeitnah abgearbeitet werden, um unangenehme Auseinandersetzungen mit der Gewerbeaufsicht zu vermeiden.

 

Beim Thema Berufskrankheitenrecht haben sich zum 1. Januar 2021 auch Neuerungen ergeben. Zum einen fällt der Unterlassungszwang weg. Das heißt, dass Mitarbeiter, bei denen der Verdacht auf eine Berufskrankheit besteht, nicht mehr gezwungen sind ihre Arbeit aufzugeben, um Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung zu bekommen.

Zusätzlich soll die Individualprävention ausgebaut werden, denn wenn bei einem Mitarbeiter der Verdacht auf eine beruflich bedingte Krankheit besteht, ist dieser ab jetzt verpflichtet, an individual-präventiven Maßnahmen der Berufsgenossenschaft teilzunehmen. Und zum anderen sollen Unfallversicherer nun mehr Daten erheben und Arbeitsplätze mit den jeweiligen Gefährdungen in einem Expositionskataster archivieren. Das ermöglicht eine bessere und längere Abrufbarkeit für potenzielle Auslöser von Berufskrankheiten an zentraler Stelle.

Die letzte Wichtige Änderung betrifft die Bestandsschutzregelung der Arbeitsstättenverordnung. Denn von 2004 bis 2016 wurde die Arbeitsstättenverordnung verschärft und alle Übergangsvorschriften zum Bestandsschutz sind Ende 2020 ausgelaufen. Somit müssen nun alle Betriebe die verschärften Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung umgesetzt haben, auch für alle ältere Arbeitsstätten.

 

Sollten Sie Fragen zu den gesetzlichen Änderungen haben, melden Sie sich gerne bei uns. Wir unterstützen Sie – auch in der Beurteilung der Neuerungen zur Bestandsschutzregelung.

teichmann@gesundheitsmanagement.com

 

Und in diesem kostenlosen Info-Online-Seminar informieren wir Sie über unsere Software MIAS®-System, mit der Sie die gesetzlichen Vorgaben umsetzen können: Produktvorstellung MIAS (Moderner integrierter Arbeitsschutz) – IfG – Sicherheit + Gesundheit (gesundheitsmanagement.com)